Kartenspielen in Livigno

ein Bericht von Moritz Geisreiter...

Trainingslager sind zum Durchziehen da. Von den meist mehrwöchigen Aufenthalten in und um Deutschland profitiert man dabei nicht nur von den bloßen körperlichen Belastungs- und Entlastungsphasen, die der Trainingsplan vorgibt. Vielmehr sind Trainingslager auch eine interessante Herausforderung für die Gemeinschaft der Sportler, der man stets aufs Neue begegnet.
Livigno ist im Grunde ein schlechtes Beispiel. Gemütliche Zimmer, tolles Essen und dazu (ganz aktuell) reizendes Hotelpersonal, das einen über den Tresen lächelnd begrüßt- Lagerkoller setzt hier verzögert ein. Der grundsätzlich gute Draht zueinander und die laufende Fußballweltmeisterschaft taten ihr Übriges dazu, dass die freien Stunden oft gesellig wurden. Mir hat Livigno diese Jahr richtig Spaß gemacht. Wenn man einmal etwas genauer hinschaute, spürte man eines trotzdem: eine gewisse Anspannung lag über der Mannschaft.
Vor allem die Herrenmannschaft ist in ihrer diesjährigen Zusammensetzung ganz neu. Mit vielen der Jungs, die zum Teil bis letztes Jahr mit Bart Schouten in Berlin trainierten, bestreite ich zum ersten Mal gemeinsam das Sommertraining. So entstand aus Alexej, Eric, Nico, Patrick, Robert und mir die Männertruppe der in Livigno anwesenden Mehrkämpfer- ein Novum. Der Anfang unseres gemeinsamen Trainings war spannend. Und am spannendsten waren die Berge.
Der Trainer kann so eindringlich zur disziplinierten Beachtung der Pulswerte mahnen, wie er nur will. Wenn ein Haufen Einzelsportler auf Rennrädern ein Passtraße hochdrückt, stellt sich ihnen ganz automatisch die Frage, wer von den anderen wohl schon wie fit ist. Und diese Frage will auch beantwortet werden.
Nicht, dass wir offene Duelle nötig gehabt hätten. Ohnehin wusste jeder, dass zu diesem Zeitpunkt gewisse Grenzen an Trainingshärte besser noch nicht überschritten werden. Doch im groben Rahmen der angemessenen Belastung wurden doch kleine subtile Kräftemessen veranstaltet. Die Berge werden eben nie langweilig…
Was aber wäre Pässefahren ohne Laktatlisten! Am Abend lenkte Andreas weißer Zettel unsere Aufmerksamkeit kurzzeitig weg von der Pasta (mmmh) und gaben erst dann die Rückmeldung darüber, ob man das individuell richtige Maß an Belastung getroffen, ob man gut trainiert hatte. Und wenn man die eigenen Werte dann noch schnell mit denen der anderen Jungs vergleicht, dann ist das die insgeheime Trainingsauswertung, auf die man freudig gespannt war. Gut in Form ist nämlich nicht, wer als erster auf dem Berg ist, falls er sich dabei das Laktat nur so um die Ohren haut. Die ein oder andere vermeintliche Bergziege vom Vormittag wurde so entlarvt. Manch Nachzügler am Berg wird bestätigt, weil er als Einziger diszipliniert genug geblieben ist. Die so unscheinbare Laktatliste lässt also nicht selten erkennen, wer lässig und souverän sein Ding durchzieht, bzw. wer schon jetzt aufzeigen will und überpacet.
Genau das ist in meinen Augen ein wesentlicher Reiz an unseren gemeinsamen Trainingslagern, von denen es dieses Jahr noch so viele geben wird. Klar- wir alle sind Einzelsportler, die sich zwar gegenseitig im Training pushen können, aber letztlich alleine am allerbesten funktionieren müssen. Genauso wesentlich und wertvoll ist es aus meiner Sicht jedoch, dass ein Mannschaftsgefüge entsteht, in dem man sich beizeiten auch Schwächen eingestehen kann, anstatt den anderen gegenüber immer zu pokern. Eben so wünsche ich mir unser Herrenteam für die kommende Saison: die Karten auf den Tisch, Jungs! Es wird gut sein.

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Gold Anni - aus - Karriereende wegen Knie

Großartige Leistungen - Erfolge - wir sind stolz auf dich

Wie geht es dem Knie? Was machen die Fußgelenke? Immer wieder in den vergange-nen zwei Jahren standen die Einsätze von Anni Friesinger-Postma auf Messers Schneide, hatten Ärzte das letzte Wort und musste die großartige Sportlerin, dreima-lige Olympiasiegerin und 16-fache Weltmeisterin, in ihren Körper hineinhorchen, wenn Wettkämpfe auf dem Programm standen. Nun geht es nicht mehr, Anni muss ihre einmalige Karriere beenden. Wegen einer einzigen übermächtigen Gegnerin: der Ver-letzung an ihrem rechten Knie. Auch nach der Operation im letzten Frühjahr kam die 33-Jährige Bayerin nicht mehr in eine Form, die Höchstleistungssport zulässt. Und das war stets ihr Anspruch.

„Wer mich kennt, weiß, dass ich alles dafür gegeben habe, um bei der WM 2011 in Inzell noch einmal am Start stehen zu können“, sagt Anni Friesinger-Postma über ihren geplatzten Traum, in ihrer Heimatgemeinde in der neuen Eishalle nochmals nach Medaillen greifen zu können.

Stimmen zu Anni Friesinger-Postmas Karriereende

DESG-Präsident Gerd Heinze: „Mit Anni Friesinger verlässt eine der prominentesten deutschen Athletinnen die sportliche Bühne. Sie ist für den Eisschnelllauf, national wie international, eine hervorragende Botschafterin gewesen. Mit ihren großartigen Erfol-gen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften hinterlässt sie eine schwer zu schließende Lücke.“

DESG-Sportdirektor Günter Schumacher: „Eine charmante Ausnahmeathletin mit einem einmalig hohen, ausgeprägten Erfolgsanspruch, die ungern – auch gegen sich selbst – erforderliche Kompromisse einging, die sich trotz immer wechselnder Bedin-gungen nicht verbiegen ließ, somit immer ihrem Charakter treu blieb: „das Ziel ist, Top zu sein“. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute für die Zukunft und bin überzeugt, dass sie, wenn sie will, auch in anderen Bereichen Top sein wird. Denn den erforderlichen Intellekt und das Herz besitzt sie allemal.“

Chef-Bundestrainer Markus Eicher: „Ich kenne Anni von Geburt an, war mit ihren Eltern befreundet. Ich wusste von ihren gesundheitlichen Schwierigkeiten auch nach den wiederholten Operationen. Schade, dass sie zurücktritt, aber ich glaube, es ist eine vernünftige Entscheidung und ich akzeptiere es. Denn es gibt ein Leben nach dem Sport. Mit Anni fehlt künftig ein ganz großer Name in der Eisschnelllauf-Szene.“

Nach dem Rücktritt der Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma vom Leistungssport hat es besonders im Mekka des Eisschnelllaufens in ihrer Heimatgemeinde Inzell die verschiedensten Reaktionen gegeben. Die 33jährige hatte am Mittwoch nach einer Knie-OP ihren Rücktritt vom aktiven Sport verkündet, damit fällt auch ihr geplanter Start bei der Einzelstrecken WM 2011 in der neuen Inzeller Eishalle flach. Ihr ehemaliger Coach und jetziger Chef Bundestrainer Markus Eicher sprach von einem Fehlen eines großen Namens zukünftig in der Eisschnelllauf-Szene. „Ich kenne Anni von Geburt an, war mit ihren Eltern befreundet. Ich wusste von ihren gesundheitlichen Schwierigkeiten auch nach den wiederholten Operationen. Schade, dass sie zurücktritt, aber ich glaube, es ist eine vernünftige Entscheidung.“ Inzells Bürgermeister sprach von einem führ ihn überraschenden Schritt der 33jährigen. „Es wäre schön gewesen, wenn sie bei der Weltmeisterschaft in Inzell den Abschluss da gefunden hätte, wo alles begonnen hatte. Ich habe so gehofft, dass sie es noch einmal zurück aufs Eis schafft. Inzell, Eisschnelllauf und die Anni waren eine kompakte Einheit. Aber die Gesundheit geht vor, ich wünsche ihr alles Gute.“ Stadionchef und DEC-Vorstand Hubert Graf sagte: Er könne sich gut vorstellen, dass Anni Friesinger-Postma bei der Weltmeisterschaft in irgendeiner anderen Funktion dabei sein werde. „Beim Fernsehen als Co-Kommentatorin oder im VIP Bereich kann sie uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Natürlich hätte ich sie bei der WM lieber auf dem Eis gesehen, trotzdem bin ich überzeugt, dass es eine tolle Veranstaltung für uns wird.“ DEC-Abteilungsleiter Willi Hess wünschte in einer ersten Reaktion der dreifachen Olympiasiegerin alles Gute und bedankte sich für die Erfolge die sie für den DEC Inzell errungen hatte. „Wir haben auch durch sie als Vorbild sehr gute Nachwuchssportler im Verein, ich hoffe, da kommt irgendwann mal eine neue Anni zum Vorschein.“ „Das ist furchtbar schade“, so der erste Kommentar von Traunsteins sportbegeisterten Landrat Hermann Steinmassl. „Sie hat große Erfolge für die Region eingefahren, so war eine große Kämpferin und ich habe Respekt vor ihrer Entscheidung. Man muss nun auch eine Gelegenheit finden, um ihre Gesamtleistung zu würdigen“, so der Landrat. Ihre ehemalige Zimmergenossin und heute als Trainerin arbeitende Marion Wohlrab meinte, es sei nie gut, wenn dir dein Körper sagt, dass du aufhören musst. „Es ist ein großer Verlust für den gesamten Eisschnelllaufsport, doch die eigene Gesundheit ist wichtiger. Ich habe an die Zeit mit Anni als Sportlerin sehr schöne Erinnerungen. Aber in Hinblick auf die WM in Inzell, es kann nicht der Anspruch von ihr sein, im Mittelfeld mitzulaufen. Darum verstehe ich ihren Schritt.“ Bei den Inzellern und Urlaubern im Ort waren die Meinungen geteilt, von gutem Schritt bis zum Aushängeschild für die Gemeinde gingen die Meinungen. Allerdings gab es auch kritische Worte, ein jüngerer Mann sagte, es wäre an der Zeit gewesen nach den vielen Verletzungen. Sie sei einfach nicht mehr an ihre alte Leistungsstärke herangekommen.

Gruppe Kamml_Hallweger

Gruppe Kamml_Hallweger

Gruppe_Kamml_Lauber

Gruppe_Kamml_Lauber

Gruppe_Eicher

Gruppe_Eicher

Gruppe Wohlrab_Restner

Gruppe Wohlrab_Restner

Gruppe Leger_Stift

Gruppe Leger_Stift

Gruppe_Heimerl_Lauber

Gruppe_Heimerl_Lauber

Saisonabschlussfeier: Hess würdigt die Kufenflitzer

Text und Bilder (5) von Veronika Mergenthal

Gute Trainerausstattung, wenig Eis - Vorfreude auf erste Saison mit Eishalle

Bürgermeister Hobmaier lobt Leistungen - Schulleiter Dohlus sichert Unterstützung zu

„Ich bin richtig stolz auf die tollen Erfolge“, lobte Bürgermeister Martin Hobmaier die derzeit 65 aktiven Eisschnellläufer des DEC Inzell, die sich nun zum Saisonabschluss in der Kritischen Akademie Inzell trafen. Dabei sei das Jahr für die Trainer und Sportler nicht leicht gewesen, weil es wegen der Eishallen-Baustelle lange kein Eis gab. Der Rathauschef wünschte den sechs Trainingsgruppen viel Durchhaltevermögen, bis sie durch die neue Halle bald optimale Bedingungen haben. Abteilungsleiter Wilfried Hess ehrte nach einem kurze Rückblick jeden Sportler persönlich. Für alle Kinder und Jugendlichen gab es Pokale. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang die Feier aus. Mit den Eltern und Trainern waren es heuer 140 Teilnehmer, so viele wie noch nie. Fast alle Sportler waren da, nur Anni Friesinger-Postma war wegen ihrer erneuten Knie-Operation entschuldigt. Eine von allen unterschriebene Genesungskarte soll die Heilung beschleunigen. Hess hob einleitend die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für den Verein hervor. Es habe in der abgelaufenen Saison rund 200 Presseberichte (ohne Gemeindeanzeiger) und pro Tag etwa 400 Zugriffe auf die Webseite gegeben. Die neue Saison sei die erste im neuen Eisstadion. „Mit der Eishalle eröffnen sich riesige Chancen für die Gemeinde und die Region“, betonte der Abteilungsleiter. Es sei inzwischen geklärt, dass sie vorrangig dem Sport dienen solle. Im Hinblick auf die WM vom 10. bis 13. März 2011 sagte Hess: „Ich bin sicher, dass wir uns wieder gut der Welt präsentieren.“ Gefordert seien Stadionleiter und DEC-Vorsitzender Hubert Graf und seine Mannschaft, aber auch die Abteilung Eisschnelllauf. Mit 13 Trainern sei man optimal ausgestattet gewesen. Petra Kamml hört wegen der Neueröffnung des „Glusthaferl“ als Trainerin auf, während Monique Lauber neu dazu kommt. Michael Restner (Junioren II) sowie Robert Lauber und Gitta Heimerl (Flitzkids Pinguine) gratulierte Hess zur bestandenen Trainerausbildung, Marion Wohlrab (Junioren II) zum erfolgreichen Abschluss an der Sporthochschule. Mit 65 Aktiven seien 1,5 Prozent der Gemeindebevölkerung Wettkampfsportler. Um die Kaderzahlen zu erreichen, gelte es, noch mehr das Umfeld von Inzell einzubeziehen. Der Eisschnelllauf sei nicht nur Aufgabe des DEC, sondern des ganzen Ortes. Der Verein plane heuer die Anschaffung neuer Rennanzüge für Kinder und Jugendliche und eines neuen Busses. Mitglieds- und Elternbeiträge alleine reichten nicht, um die Kosten für die Wettkämpfe mit Bus, Unterkunft, Essen und Trainern zu bestreiten. Daher brauche man neue Sponsoren und Finanzierungsmöglichkeiten. Schulleiter Roland Dohlus dankte den vier Trainern, die in Kooperation mit der Volksschule den Grund- und Hauptschülern je zwei Wochenstunden Eisschnelllauf ermöglichten. Zum Teil seien sie auch in Ruhpolding im Einsatz gewesen.

Die Saison sei für den DEC durchaus erfolgreich gewesen, nicht nur im Eisschnelllauf, sondern auch im Shorttrack. Das Fehlen von Eis und von Rennen in Inzell habe die Bedingungen erschwert, eröffnete Hess die Sportlerehrung. Er gab einen Rückblick auf die wechselhafte und schwierige Saison von Anni Friesinger-Postma und ihren „Schwimmen ins Ziel“ bei der mit Gold gekrönten Teamverfolgung bei der Winterolympiade in Vancouver. Für Heike Hartmann bedauerte er, dass sie oft ihre sehr guten Trainingsleistungen nicht abrufen konnte. Für Gabi Hirschbichler sieht er eine neue Perspektive in der Mittelstrecke. Viele Erfolge galt es bei den Junioren I unter Leitung von Dany Leger und Baudewijin Stift aufzuzählen, wie bei Roxanne Dufter Platz 1 über 500 Meter bei der DM Mehrkampf in Erfurt und Platz 1 über 1000 Meter bei der DM Einzelstrecke in Chemnitz sowie bei Hubert Hirschbichler den Gesamtsieg bei der DM Mehrkampf und Platz 1 über 1500 Meter bei der DM Einzelstrecke. Neue Kader-Athleten sieht Hess in den Junioren II heranwachsen: Bei 37 Prozent der Rennen, zum Teil Shorttrack, seien Bestzeiten gelaufen worden. Bei den „Kufenflitzern“ sei keiner ohne Stockerlplatz geblieben. Seit heuer trainiert mit dieser Gruppe Eisschnelllauf-Neuling Erich Bohli (66), der das Eislaufen in München im Nymphenburger Kanal gelernt hat und andere Senioren zur Nachahmung animierte. „Es macht wahnsinnig Spaß, und es ist sehr schön, in der Gemeinschaft zu sein“, bedankte er sich. Auch für die beiden Flitzkids-Gruppen gab es viel Applaus und Dankesworte an die Eltern. Für ihren Einsatz für die 30 Kinder starke Kindergartengruppe, die als einzige nicht da war, dankte Hess abschießend Monika Mühlberger und Laura Streb.

Lena Hochreiter

Lena Hochreiter

Joel Dufter

Joel Dufter

Johanna Gschwendtner

Johanna Gschwendtner

Erfolge beim Short Track: Sechs Inzeller am Start

Lena Hochreiter Deutsche Vizemeisterin

Da war Marion Wohlrab die Inzeller Trainerin platt: „Damit habe ich nicht gerechnet“. Grund der Überraschung war Lena Hochreiter, die sich bei der Deutschen Juniorenmeisterschaften Short Track in Grafing den Titel „Deutsche Vizemeisterin“ sicherte.
In der ersten Saison, in der sich der DEC Inzell den Short Track Wettbewerbern stellt, waren in Grafing weitere gute Platzierungen zu verzeichnen. Sieben Läufer und Läuferinnen hatten sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, wobei Mona Geisreiter verletzungsbedingt ausfiel.
in der Klasse „Novice Girls“ wurden Johanna Gschwendtner sehr gute Chancen eingeräumt weit nach vorne zu laufen. Sie hatte in München bei der internationalen Junior Challenge als beste Deutsche abgeschlossen. Leider kam Johanna Gschwendtner auf der ersten Strecke zu Fall. Somit war ihr ein Weiterkommen in ein A oder B Finale auf dieser Strecke verwehrt. Sie hatte dadurch wichtige Punkte verloren, und konnte nicht mehr unter die besten vier laufen. Lena Hochreiter hingegen gab von Anfang an Vollgas und überraschte mit einem 3. Platz auf 5oom, einem 2. Platz auf 333m hinter der späteren Deutschen Meisterin Charlotta Berger aus Rostock. Mit der A-Final Teilnahme hatte sie sich für das Superfinale als letzte Strecke qualifiziert, das über sieben Runden ausgetragen wurde. Im Superfinale konnte sie Ihren konditionellen Vorteil ausnutzen und dieses für sich entscheiden. In der Endabrechnung einen stand für sie der 2. Platz – Deutsche Vizemeisterin. Somit stand der erste Stockerlplatz bei Deutschen Meisterschaften im Short Track für den DEC Inzell zu Buche.
Maja Finke wurde in der „AK Novice“ insgesamt 18te und stürzte leider im letzten Rennen noch.
Bei den „Novice Boys“ war Henry Lauber erst in seinem zweiten Short Track Wettkampf überhaupt. Er meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, steigerte er sich von Rennen zu Rennen und wurde immer sicherer. Auf der letzten Distanz über 333m machte er Nägel mit Köpfen. Er konnte bis ins A-Finale vorlaufen, was Ihm wichtige Punkte in der Endabrechnung brachte. Insgesamt kam Henry Lauber mit einem hervorragenden 5ten Platz nach Inzell zurück.
In der Altersklasse C (15-16 Jahre) wehte hingegen für die Inzeller Läufer Joel Dufter und Florian Becker ein etwas härterer Wind. Joel Dufter hatte, durch den Auslosungs- und Setzungsmodus für die Rennen, die schwere Aufgabe in jedem seiner Läufe gegen den späteren Deutschen Meister Christoph Schubert antreten zu müssen. Obwohl Joel Dufter im Short Track immer besser in Tritt kommt und das ein oder andere sehr gute Überholmanöver hatte, reichte es ihm wegen der starken Gegner in den Vorläufen in der Endabrechnung nur für einen 8 .Platz. Florian Becker hat sich bei seinem erst zweiten Rennen gut geschlagen und mit einem 11ten Platz das Wochenende beendet.
Trainerin Marion Wohlrab war mit ihren Schützlingen sehr zufrieden: „Toll, was die nach so kurzer Zeit zeigten. Wir haben uns bei dieser Deutschen Meisterschaft mit dem Short Track ein zweites Standbein geschaffen!“
Joel Dufter, Johanna Gschwendtner und Lena Hochreiter konnten sich nämlich mit ihren gelaufenen Zeiten und Platzierungen für den DC Kader im Short Track empfehlen, der im Mai neu eingeteilt wird.

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Roxanne und Hubert in Moskau bei der Junioren WM

Abstand zur Weltspitze in der neuen Saison verkürzen!

Roxanne Dufter

Roxanne Dufter

Hubert Hirschbichler

Hubert Hirschbichler

Mit gemischten Gefühlen hat DEC-Inzell Eisschnelllauftrainer Danny Leger das Abschneiden von Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler bei der Junioren Weltmeisterschaft in Moskau kommentiert. „Sie sind für ihre Verhältnisse gute Zeiten gelaufen, aber die Abstand zur Weltspitze im Juniorenbereich ist groß“, so Leger. So erreichte Hirschbichler im Vierkampf den 17. Platz, laut Leger wäre allerdings mehr drinnen gewesen, allerdings wurde er wegen des Teamrennens geschont und musste auf die 5000 Meter verzichten. “Diese Entscheidung kann ich aber nicht nachvollziehen”, ärgerte sich der Trainer. Über die 1500 Meter schaffte der 19jährige in 1:52,98 Minuten eine persönliche Bestzeit, letztendlich wurde er damit 23ter. Auch über die 3000 Meter stellte er eine neue persönliche Bestzeit auf. Zum Vergleich erreichte der Sieger Brian Hansen über die 1500 Meter ein um sechs Sekunden schnellere Zeit als der Inzeller. Im Teamrennen kam das deutsche Team mit Hubert Hirschbichler ebenfalls in einer neuen Bestzeit auf den fünften Platz. Bei den Juniorinnen erreichte Roxanne Dufter über 1500 Meter in 2:08,20 Minuten den 33. Platz. Über 500 Meter trat die 18jährige nur im ersten Lauf an und erreichte 41,49 Sekunden was Platz 25 bedeutete. “Leider hat sie am ersten Tag der WM keinen guten Tag erwischt, das kann schon mal passieren, schade dass das bei dieser Veranstaltung ausgerechnet passiert”, meinte Danny Leger, lobte aber den Kampfgeist den die 18jährige an den Tag legte. Schließlich blieb für Dufter über 1000 Meter in 1:22,38 Minuten der 32. Rang. Hier lag die Siegerzeit der Holländerin Lotte van Beek bei 1:17.00 Minuten. Letztendlich schaffte Roxanne Dufter im Teamrennen den sechsten Platz mit der deutschen Mannschaft, in 3:13,77 Minuten stellte das Trio eine neue persönliche Bestzeit auf. „Meine Sportler haben ihr Bestes gegeben, ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren durch die Halle in Inzell den Rückstand zur Weltspitze verringern werden“, gab sich Danny Leger in seiner Bilanz zuversichtlich und lobte noch einmal seine beiden Sportler die alles gegeben hätten. Abschließend forderte er die DESG auf, sich in Anbetracht der Rückstände auf die führenden Nationen Gedanken um eine Neuorientierung im Nachwuchsbereich zu machen. “Leider haben wir den Anschluss an die Spitze verloren.” Insgesamt nahmen an der Junioren WM in Moskau 125 Eisschnellläufer aus 19 Nationen teil. Dabei wurden drei neue Juniorenweltrekorde aufgestellt. Die Nationenwertung entschied Holland mit sieben Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen.

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Anni - erfolgreich im Team

Anni - erfolgreich im Team

Olympische Geschichte mit einer Kufe

Anni „schwimmt“ ins Finale

Nein, eine neue Sportdisziplin wollte Anni Friesinger-Postma nicht kreieren, als sie im vielleicht dramatischsten Teamverfolgungslauf aller Zeiten, bäuchlings auf dem Eis ins Ziel „schwimmend“, mit ihren Kameradinnen Daniela Anschütz-Thoms und Stephanie Beckert ins olympische Finale schlitterte. Deutschland zwei Zehntelsekunden vor dem Team USA, eigentlich war schon dieser Krimi an Spannung nicht zu überbieten. Dann die Entscheidung gegen Japan. Und am Ende jubelte „Zuschauerin“ Anni, weil „Schützi“, „Steffi“ sowie die auf diesen Einsatz topp vorbereitete Katrin Mattscherodt den technisch perfekt rollenden Nippon-Express mit einem Su-per-Spurt um winzige zwei Hundertstel überholten. Ein Goldsegen hoch Vier.

Rückblende, Halbfinale, Deutschland gegen USA: Germany führt eingangs der sechsten und letz-ten Runde mit knapp einer Sekunde, als Anni Friesinger-Postma – hinter „Lokomotive“ Beckert und der erneut bärenstarken Anschütz-Thoms – plötzlich wegrutscht, aus dem Tritt gerät („es war, als wäre etwas weg gebrochen“) und eine Lücke reißt, die sie auf den letzten 300 Metern nicht mehr schließen kann. Und während „Schützi“ und „Steffi“ schon vor dem Zielstrich Tempo heraus-nehmen, fällt Anni ausgangs der letzten Kurve auf den Bauch.

Was folgt, ist eine Szene, die in die Geschichte der Winterspiele 2010 eingeht. Verzweifelt mit den Armen rudernd, krabbelt die Bayerin über die Gerade, reißt vor der Zeitmessung geistesgegen-wärtig die rechte Kufe nach vorn und bleibt – eine Niederlage vermutend – sekundenlang liegen. Ein Schock. Dann nimmt das Trio wahr, dass es einen minimalen Vorsprung gegen Jennifer Rod-riguez, Jilleane Rookard und Nancy Swider-Peltz rettete. Ein Moment, den die drei Athletinnen vor körperlicher – und mentaler – Erschöpfung nach diesem Drama scheinbar gar nicht mehr genießen können.

Eine ganz Nation im Kufenfieber. So endeten die XXII. Winterspiele von Vancouver. Für die Dra-matik hatten die deutschen Gold-Damen im Team Pursuit gesorgt. Mit dem unglaublichen Halbfi-nale inklusive denkwürdigem Sturz von Anni Friesinger – und dem Lauf in den Olymp: mit Katrin Mattscherodt anstelle der am Knie lädierten Bayerin. Dann brachen alle Dämme. Tränen in den Augen der DESG-Athleten, Kniezittern bei Bundestrainer Markus Eicher, das eingeschalte Pulsge-rät meldete beim Thüringer Coach Stephan Gneupel 210.
Weil selbst Olympia solche Hitchcock-Inszenierungen selten kennt. Entsprechend steigerte sich der Hipe um das Quartett zur Grammy-verdächtigen Show. Alle wollten die Vier herzen, abbusseln, beglückwünschen, interviewen, filmen, fotografieren. Daniela Anschütz-Thoms verlor irgendwann den Überblick: „Realisieren konnten wir das alles noch nicht.“ Während Stephanie Beckert, mit zweimal Silber und Gold eine der Abräumerinnen der Spiele, im ARD-Studio auf ein gemeinsames Foto mit Katarina Witt hoffte. Dabei schrieben sie selbst Geschichte, die zum Jah-resende garantiert jeden Rückblick bereichert. Doch nach den TV-Studiobesuchen stockte der Transport. Kanadas Prime Minister Stephen Harper, zuvor auch beim Eisschnelllaufen (wegen Männer-Pursuit), blockierte mit seinem Konvoi schwarzer, gepanzerter Limousinen, überwacht von aufmerksamen Bodyguards, das Gold-Quartett. Dabei ließ der Sport und nicht die Politik an der Westküste die Wogen hochschlagen. „Himmel und Hölle zugleich“ beschrieb Anni Friesinger ihren Eis-Diver mit vorgestreckter Kufe, via Transponder ausschlaggebend für Auslösung die Zeit. Und der Reporter der „Thüringer Allgemeinen“ wunderte sich, wie ruhig Stephanie Beckert das über bordende Prozedere über sich ergehen ließ.
Standing Ovations im Deutschen Haus von Vancouver. Denn bisher hatten die Sportler in Whistler sämtliche Siege zur stattlichen deutschen Bilanz beigetragen. Dank der DESG-Speedformation feierte nun auch die Gemeinde in den Räumen der Frazer University ausgiebig. Endlich Sekt in die Kelche (das Olympische Dorf ist streng alkoholfrei). Und wohltuende Worte aus dem Mund von Präsident Gerd Heinze: „Ihr habt für den deutschen olympischen Sport Geschichte geschrieben, seid Vorbilder für die nächste Athleten-Generation.“ Die Zuhörer bei der kleinen Feier der Verbands-Delegation meinten unisono, dass hier „allerbeste Werbung für den Eisschnelllaufsport“ betrieben worden war. DOSB-Chef Thomas Bach bat Heinze lediglich, solche Herzschlagfinals fortan auf ein Minimum zu reduzieren. Weil gesundheitsgefährdend. Selten hatte man im Olympic Oval eigentlich hartgesottene Betreuer ihre feuchten Hände reiben gesehen, sich anschließend kindlich um den Hals fallend. Und viele mit allen Wassern gewaschene (neutrale) Journalisten erzählten vom Schauer über den Rücken.
Anni Friesinger ließ im trauten Kreis den Korken der prickelnden Bottle knallen, Katrin Mattscherodt gewährte gerne noch der Deutschen Welle in spätes Gespräch, bevor eine Fraktion zum Aufbruch ins Thüringen-Haus drängte. Derweil beim Pressebüro die Anfragen nicht mehr abreißen. Deutschland freut sich auf die spektakulärste Eis-Fraktion. Das beginnt beim Empfang auf dem Münchner Rathaus-Balkon am Dienstag-Nachmittag und wird sobald nicht enden. Ste-phanie, Daniela, Anni und Mattschi setzten das olympische i-Tüpfelchen. Einer der Zeitzeugen meinte, davon würde er noch seinen Enkelkindern berichten… Warum nicht?

Lena wird Dritte!

Lena wird Dritte!

Lena Hochreiter weiter in der Erfolgspur

Platz 3 bei den Viking Race

Die Inzeller Nachwuchskufenflitzerin Lena Hochreiter bleibt weiter in der Erfolgsspur. Bei der inoffiziellen Europameisterschaft der Junioren in Heerenveen (Holland) wurde das Inzeller Talent Dritte in der AK 13.
Insgesamt 24 Läuferinnen aus 8 europäischen Nationen waren in dieser Altersklasse am Start. Es waren dreimal 500 Meter und einmal 1000 Über 500 Meter zu laufen. Über 500 Meter gelang Lena im letzten Lauf genauso eine neue persönliche Bestzeit wie über 1000 Meter. In der Gesamtwertung musste sie sich nur der Niederländerin Myron Koops und der Berlinerin Lea Dommerich geschlagen geben. Mit ihrem ersten Start auf internationaler Ebene konnte Lena Hochreiter sehr zufrieden, die im Sommertraining alles daran setzen wird, auch auf den längeren Strecken noch zuzulegen. Trainerin Marion Wohlrab ist sich sicher: „Lena hat riesiges Potenzial, das noch längst nicht ausgeschöpft ist. Sie wird ihren Weg gehen!“

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Glückwunsch an Hubert und Roxanne

Glückwunsch an Hubert und Roxanne

Hubert Hirschbichler Deutscher Meister - Roxanne Dufter Vizemeisterin AK 18/19

Alle Inzeller zufrieden

ergebnisse ak 18/19 männlich, hier klicken

ergebnisse ak 18/19 weiblich, hier

ergebnisse ak 16/17 männlich, hier

Großer Erfolg für die beiden Inzeller Eisschnellläufer Hubert Hirschbichler und Roxanne Dufter bei den Deutschen Meisterschaften der AK 18/19 in Erfurt. Hubert Hirschbichler gewinnt den Vierkampf mit Siegen über 500/1500 und 3000 Meter, dazu kommt ein zweiter Rang über 5000 Meter. Der 19jährige stellt dabei drei persönliche Bestzeiten auf. Ebenfalls drei persönliche Bestzeiten schafft Roxanne Dufter, wird im Endklassement zweite. Beide Sportler haben damit auch das Ticket zur Junioren Weltmeisterschaft in Moskau gelöst.

lena hochreiter - wieder top

lena hochreiter - wieder top

zufriedene trainerin - marion wohlrab

zufriedene trainerin - marion wohlrab

Florian Becker - erste Deutsche

Florian Becker - erste Deutsche

Deutsche Meisterschaften in Berlin: Inzeller Kufenflitzer halten mit

Bestzeiten purzeln - Lena Hochreiter für Viking Race qualifiziert

Mit sechs qualifizierten Kufenflitzern war Teamleaderin Marion Wohlrab zu den Junioren – Mehrkampfmeisterschaften der Altersklassen (AK) 13-15 gereist. Und mit breitem grinsen kehrte sie zurück: “Super gelaufen!” Alle mitgereisten Sportlerinnen und Sportler haben auf dem superschnellen Eis in der Berliner Halle ihre persönlichen Bestzeiten deutlich verbessert gute Ergebnisse erzielt.

In der AK 13 weiblich waren mit Lena Hochreiter und Johanna Gschwendtner zwei Inzeller Läuferinnen am Start. Einmal mehr zeigte Lena Hochreiter, dass sie in ihrer Altersklasse zur deutschen Spitze gehört. In der Streckenwertung belegte sie als jeweils dritte 3mal einen Podestplatz. Trotzdem reichte es ihr in der Mehrkampfwertung für das Stockerl; im letzten Lauf fehlten ihr 2/100 für Platz drei in der Gesamtwertung. Über 300,500 und 1000 m verbesserte sie ihre persönlichen Bestzeiten deutlich. Und sie qualifizierte sich durch ihre guten Leistungen fürs Viking Race in Heerenveen (Holland) eine Art Europameisterschaft für Nachwuchsflitzer bis zur AK 16. “Einfach toll, was Lena wieder gezeigt hat” lobte Marion Wohlrab ihren Schützling.
Auch Johanna Gschwendtner gelang es ihre persönlichen Bestzeiten über 300 und 500 m zu verbessern. In der letzten Runde über 1000 m hatte sie dann wegen der dünnen Hallenluft mit Atemprobleme zu kämpfen, weshalb sie in der Gesamtwertung auf Platz landete. “Johanna wird als nächstes bei der Short Track Juniorchallenge in München starten und dort ganz vorne landen” prognostiziert Marion Wohlrab für den nächsten Start der Inzeller Nachwuchshoffnung.
Bei den Mehrkampfmeisterschaften AK 14/15 waren vier Inzeller am Start. Mona Geisreiter kam als beste Inzellerin auf den 13. Platz. Sie verbesserte ihre Bestzeiten über 500 und 1000 m. “Mona hat noch Luft nach vorne” so Marion Wohlrab. Völlig ungläubig wegen der gelaufenen Zeit schaute Vanessa Suneritsch nach ihrem 500 m Lauf auf die Anzeigetafel. Sie hatte ihre persönliche Bestzeit über 500 m sehr deutlich verbessert, wie auch über 1000 m. Mit Platz 15 in der Gesamtwertung ihre Trainerin zufrieden “zeigt sie doch von Rennen zu Rennen deutliche Leistungssteigerungen”.
Bei den Junioren der AK 14 kam Florian Becker bei seiner ersten deutschen Meisterschaft auf Platz 12. Er verbesserte seine persönlichen Bestzeiten über 500, 1000 und 1500 m. “Florian hat sich gut verkauft!” bemerkte Marion Wohlrab. Dies gilt auch für Joel Dufter, der ebenfalls auf allen drei Strecken persönliche Bestzeiten lief. “Joel wird im Sprint immer schneller! Die Ausdauer auf längere Strecken werden wir im Sommer trainieren.” zeigte die Trainerin ihre Zielrichtung für den Sommer auf. Mit ihren Sportlern freut sich schon jetzt auf die Halle in Inzell: “Dann laufen wir unsere Bestzeiten zuhause gewöhnen uns an die Hallenluft.”

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Olympia 2010

Gänsehaut an der Waterfront

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Es soll sogar ein Träne geflossen sein. Egal, von wem aus der DESG-Delegation, das mit so vielen Olympia-Neulingen in Vancouver antritt, als „Team Germany“ im Dorf offiziell begrüßt wurde. Flaggenparade, Defilée der Mounties, Ansprachen, National-hymen, ein sichtlich gerührter DOSB-Präsident Thomas Bach. Auch Nico Ihle, Sprinter, erstmals bei den Spielen, gestand durchaus „Gänsehaut“, Monique Angermüller tanzte zu den Rhythmen der Trommeln. So heiter kann Olympia sein – auch weil die Sonne frühlingshafte Temperaturen spendete. „Das tut schon gut für die Gefühle“, empfand Ihle – und begann kurz zu reflektieren. „Wenn Du hier dabei bist, gehörst Du auch zu den Besten. Allein diese Tatsache toppt vieles.“

Das vorherige harte Training auf Kufen schien tatsächlich wie wegeblasen, als sich die DESG-Formation erst zum internen Gruppenfoto aufbaute und dann, neben Weißruss-land und dem Libanon, am kleinen Einmarsch bis zur Waterfront, mit direktem Blick auf die BC Place (wo ab Samstag die Medaillen vergeben werden) beteiligte. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele die Metropole am Pazifik als einer der schönsten Städte der Welt preisen. Und die Herzlichkeit der Gastgeber machte sich einmal mehr bemerkbar. „Das Wort Kanada bedeutete ursprünglich Siedlung, Dorf. Fühlen Sie sich also hier in Ihrem Zuhause willkommen, unsere ganze Nation freut sich, dass Sie da sind“, so Tricia Smith, in Vancouver geboren, mehrfache Ruder-Weltmeisterin und bis zum 1. März Bürgermeisterin des Olympic Village.

Die in ihrer weißen Präsentationskluft adrett gekleideten Eisschnellläufer und Shorttracker nickten zustimmend. „Wir haben uns wirklich schon gut eingelebt, es passt alles“, so Samuel Schwarz, dessen sportliche Ambitionen dann über 1000 m lie-gen.

Bayerische Meisterschaften: Inzeller Kufenflitzer räumen ab.

Es „inzellert“ in München: 9 (x2) bayerische Meister – 23 (x2) Stockerlplätze –

Bestzeiten purzeln trotz schwierigem Eis

Unsere bayerischen Meister

Unsere bayerischen Meister

..sie fehlt auf dem gruppenbild

..sie fehlt auf dem gruppenbild

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83 Sportler starteten bei der Bayerischen Meisterschaft in München. In 15 Wettbewerben der unterschiedlichen Altersklassen (AK) rangen die Nachwuchsflitzer um den Titel des Bayerischen Meisters. 9 Titel gingen an die Sportler des DEC Inzell. Hinzu kamen 6 zweite und 8 dritte Plätze. Nur in der AK 11 männlich reichte es zu keinem Stockerlplatz. In der AK9/10 männlich waren keine Inzeller am Start.
Ermittelt wurden erstmals neben den Meistern in den metrischen Strecken von 100 bis 1.500 Metern (je nach Altersklasse) auch bayerische Meister im Massenstart. Auch hier waren die Sportler des DEC Inzell das Maß der Dinge. Neben den Meistertiteln feierten nahezu alle Inzeller eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeiten. „Wenn Bestzeiten trotz nicht so schnellem Eis reihenweise purzeln“ so Teamleaderin Marion Wohlrab „unterstreicht das unsere gute Arbeit in Inzell“.
Bei den Jüngsten fehlten einige Inzeller Nachwuchshoffnungen. So reichte es bei den Altersklassen 8 männlich und weiblich nicht zu bayerischen Meistern. Allerdings kamen die laufjüngsten Jaqueline Gübel (2.), Julia Bachl (3.) und Lukas Salzinger (3.) in den metrischen Strecken (100 und 300 Meter) aufs Stockerl. Das gelang zusätzlich auch Maxi Geppert (3.) beim Massenstart. In der AK 9/10 männlich waren keine Inzeller am Start.
In der AK 9 Mädchen war Josephine Heimerl einmal mehr nicht zu schlagen. Sie gewann als neue bayerische Meisterin alle metrischen Strecken und auch den Massenstart. Mit hauchdünnem Vorsprung wurde Susanna Becker Zweite in beiden Disziplinen. In der bundeweiten Saisonbestenliste liegt Josephine Heimerl auf Platz 2 und Susanna Becker unter den besten 10.Trainerin Christine Kamml ist voll der Hoffnung für die Zukunft der Beiden: „Hier reifen 2 Talente heran, mit denen zu rechnen sein wird.“
Über je einmal 100, 200 und 300 Meter hatten die Junioren der AK 10 und 11 zu laufen. Die Inzeller Mädchen hatten ihre Gegnerinnen fest im Griff. Anita Dumberger in der AK 10 und die erneut sehr stark laufende Annalena Plereiter gewannen alle ihre Läufe und wurden verdient bayerische Meisterinnen. Beide sind der bundesweiten Saisonbestenlisten unter den TOP 5 zu finden. In der AK 11 weiblich, in der die meisten Starterinnen des gesamten Wettbewerbs am Start waren, wurde das gute Inzeller Ergebnis durch den 2. Platz von Melanie Schwabl und den 3. Platz durch Yessica Burkhard komplettiert. Carolin Suneritsch belegte den 9. Platz. Die AK 11 männlich war der einzige Wettbewerb ohne Stockerlplatz für Inzell. Marco Burkhard belegte den 6. Platz.
Trainerin Veronika Hallweger war hoch erfreut ob der „Leistungsexplosion“ ihrer Sportlerinnen: „Was die zeigten war einfach toll!“.
100, 300 und 500 Meter waren die Strecken der AK 11-13. Bei den Mädchen der AK 12 gewann Eva Kastenbauer vor Theresa Rückel; Platz 4 ging an Laura Burkhard gefolgt von Lisa Dufter als fünfte. Bei den Junioren dieser AK wäre Markus Salzinger in Abwesenheit seines erkrankten Vereinskameraden Johannes Holzner vom DEC Inzell fast eine Sensation gelungen: nur ein Sturz im abschließenden 300 Meter-Lauf verhinderte seinen Sieg gegen den sehr starken Felix Taubner aus Ottobrunn. Mit Platz 2 konnte er aber mehr als zufrieden sein. Michael Wels holte als Dritter dieser AK einen weiteren Stockerlplatz nach Inzell. Markus Porzelt wurde 5. Und Markus Andreas Schenk 6.
„Eisschnelllauf vom Feinsten“ sah Trainer Michael Restner bei den Juniorinnen der AK 13 weiblich. Einmal mehr war Lena Hochreiter die Siegerin vor Johanna Gschwendtner und Maja Finke (alle DEC Inzell). Gleicher Zieleinlauf auch beim Massenstart. Sowohl Lena Hochreiter (unter den TOP 5) als auch Johanna Gschwendtner sind in der DESG-Saisonbestenliste unter den besten zehn Läuferinnen Deutschlands zu finden. „Der DEC Inzell“ so Abteilungsleiter Wilfried Hess „setzt große Hoffnungen in diese beiden Läuferinnen“. Bei den Junioren der AK 13 kam Henry Lauber auf Platz 3.
Über 100, 500 und 1000 Meter maßen sich die Sportler der AK 14/15. Bei den Juniorinnen kamen Mona Geisreiter auf Platz 3 sowie Vanessa Suneritsch auf Rang 4. Im Massenstart konnten die beiden Platz 1 und 2 belegen. Eng ging es bei den Junioren der AK 14/15 her. Hier konnte sich Joel Dufter schlussendlich gegen Tim Taubner aus Ottobrunn durchsetzen und sich mit dem Titel Bayerischer Meister schmücken. Dritter wurde Florian Becker vom DEC Inzell. Interessant, dass beide Jungs erst seit kurzem vom Eishockey auf die „Eisschnelllaufkufen“ umstiegen. Gleiches gilt für Moritz Geisreiter II, der als ehemaliger „Eishackler“ die AK 16/17 gewann. Bei den Mädchen dieser AK gewann Corinna Schaber die 3 Streckenwertung (100, 500 und 1500 Meter) deutlich vor ihren Konkurrentinnen.
Soweit nichts anderes erwähnt belegten alle Sportler des DEC Inzells bei den Massenstarts die gleichen Plätze wie bei den metrischen Strecken und errangen so weiter 9 bayerische Meistertitel. Diese Medaillenflut für den DEC Inzell kommentierte der Präsident des bayerischen Eisschnelllaufverbandes Kurt Hertel bei der Siegerehrung mit den Worten: „.. hier in München inzellert es ja unbeschreiblich …“ ob dieses neu kreierte Wort Eingang in den Duden findet?
„Auch wenn es nicht bei allen zur nationalen Spitze reicht, haben unsere Sportler bei der Bayerischen Meisterschaft gezeigt, dass Inzell die Nummer 1 in Bayern ist “ resümierte zufrieden mit den in München gezeigten Leistungen Wilfried Hess vom DEC Inzell den Wettbewerb. Ein dickes Lob gebührt, so Hess, allen Trainerinnen und Trainern, die dafür Sorge tragen, dass Inzell in Bayern die klare Nummer 1 im Eisschnelllaufen bleibt.

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Hubert Hirschbichler - gut gelaufen

Hubert Hirschbichler - gut gelaufen

Roxanne Dufter - zufrieden

Roxanne Dufter - zufrieden

Juniorenweltcup in Basdelga di Pinè (bella Italia)

Hubert Hirschbichler und Roxanne Dufter - tolle Platzierungen

Mit sehr guten Ergebnissen haben die Inzeller Eisschnellläufer Hubert Hirschbichler und Roxanne Dufter beim Junioren Weltcup im italienischen Baselga abgeschnitten. So erreichte der 18jährige Hirschbichler mit dem fünften Platz über 1000 (1.14,97) und dem sechsten Rang über 500 Meter (37,82) gleich zwei Topplatzierungen. “Es ist sehr gut gelaufen, das waren meine besten Saisonergebnisse”, freute sich der 18jährige über die Ergebnisse. Nicht ganz zufrieden war er mit dem zwölften Platz über 1500 Meter (1:55,03). “Damit kann man leben, aber es hätte besser laufen können”, so Hirschbichler kritisch. Genauso bewertete er seinen fünften Platz im Team-Pursuit. “Da müssen wir taktisch noch einiges üben.”
Auch bei Roxanne Dufter ging in Baselga gegenüber dem Weltcup vor einer Woche in Klobenstein deutlich nach oben. Mit dem achten Platz über 1500 Meter (2:08,59) erreichte die 17jährige ein tolles Ergebnis, ebenso mit dem zehnten Rang im 1000 Meter-Rennen (1:24,49). “Es ist gut gelaufen, ich wollte mich steigern und dieses Ziel habe ich erreicht”, so Dufter die über die 500 Meter (41,93) noch den 14. Platz einfahren konnte. “Leider war das Eis nicht besonders gut”, beklagte die 17jährige die Verhältnisse auf der Freiluftbahn im italienischen Norden. Nun warten auf die beiden Inzeller Sportler drei Wochen intensives Training auf der heimischen Eisbahn und in Erfurt, dann gilt es bei den Deutschen Meisterschaften das Ticket für die Junioren-Weltmeisterschaft in Moskau zu lösen. Zuvor geht es aber auch noch zum Junioren-Weltcupfinale nach Berlin. “Ich denke schon, dass wir die Qualifikation für Moskau schaffen”, meinte Hubert Hirschbichler angesichts der gebotenen Leistungen abschließend.

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Unsere Kufenflitzer in München mit Trainern

Unsere Kufenflitzer in München mit Trainern

Regio - Cup der Jugend: 18 Stockerlplätze für DEC Inzell

Alle mit viel Spass beim internationalen Vergleich dabei!

Siege für Julia Schwabl, Josefine Heimerl, Marie Saurler, Annalena Plereiter, Eva Kastenbauer, Maja Finke und Maxi Geppert

Viele persönliche Bestzeiten – Trainer voll des Lobes

Weiter in der Erfolgsspur laufen die Nachwuchsflitzer des DEC Inzell. Rund 100 Sportler aus München, Inzell und dem benachbarten Österreich waren beim Regio-Cup der Jugend Altersklassen (AK) 10-14 in München am Start. In 7 von 13 Wettbewerben stellten die jungen Inzeller die Sieger, mit 18 Stockerlplätzen war der DEC der erfolgreichste Verein. Fast alle Läuferinnen und Läufer verbesserten ihre persönlichen Bestzeiten.
Gelaufen wurde in allen Altersklassen eine metrische Strecke sowie ein Massenstart mit unterschiedlich vielen Runden.
In den AK 7-9 standen jeweils 100 Meter-Läufe und 1 Runde beim Massenstart auf dem Programm. Bei den kleinsten Mädchen der AK 7 gingen die Stockerlplätze an Julia Schwabl, Julia Bachl und Indira Widdnyana, bei den Buben gewann Maxi Geppert diese AK. Platz 3 sprang für Lukas Salzinger in der AK 8 heraus, in der keine Inzeller Mädchen am Start waren. Doppelsieg für Inzell in der AK 9 der Mädchen Josephine Heimerl gewann vor Susanna Becker, obwohl beide beim Massenstart stürzten. Carolin Spath belegt in Platz 7. Bei den Buben kam Constantin Vogt auf Rang 3. Trainerin Gitta Heimerl war ob der gezeigten Leistungen voll des Lobes für ihre Schützlinge: „Toll wie die gelaufen sind. Hier geht die Saat des Trainingsfleißes auf“. Die Trainerin vergisst dabei nicht auf den „Spaßfaktor“ hinzuweisen, „ohne den in diesen Altersklassen gar nichts geht!“
Mit Spaß aber auch großem Wettkampfeifer gingen die Sportlerinnen und Sportler der AK 10-11 zur Sache. Es waren 300 Meter und ein Massenstart über 2 Runden zu bewältigen. Beim Massenstart waren mit „Windschattenlaufen“ und abwechselnde Führungsarbeit hier bereits erste „taktische Geplänkel“ zu beobachten. Bei den Mädchen wurden die AK 10 und 11 durch Marie Saurler und Annalena Plereiter für Inzell entschieden. Platz 3 in der AK 10 durch Saskia Maier (AK 10) und Platz 2 für Melanie Schwabl und Platz 7 für Carolin Suneritsch (beide AK 11) komplettierten das gute Gesamtergebnis der Mädchen dieser Klassen. Bei den Junioren AK 10 männlich wurde Stefan Mühlberger dritter vor seinem Bruder Thomas. Christine Kamml als Trainerin dieser Altersklassen war rundum zufrieden: „Wenn (fast) alle Sportler meiner Gruppe aufs Stockerl kommen, kann ich als Trainerin zufrieden sein!“
500 Meter und 2 Runden Massenstart waren die Strecken, welche die Kufenflitzer der AK 12 und 13 zu bewältigen hatten. Bei den Mädchen hatten auch hier Inzellerinnen die Nase vorn: Eva Kastenbauer gewann die AK 12 mit 2 Streckensiegen genauso wie Maja Finke die AK 13. Lisa Dufter wurde in der AK 12 fünfte. Bei den Junioren der AK 12 mussten sich Markus Salzinger als Zweiter und Michael Wels als Dritter nur dem Ottobrunner Felix Taubner geschlagen geben. Markus Porzelt und Markus Andreas Schenk belegten Rang sieben und acht. Mit Platz 2 für Henry Lauber in AK 13 gab es einen weiteren Podestplatz für den DEC. „Gut gelaufen!“ kommentierte Trainerin Veronika Hallweger kurz die Leistungen ihrer Sportlerinnen.
Schon am nächsten Wochenende geht es wieder nach München, zu den bayrischen Meisterschaften. „Von dort“ so der Abteilungsleiter Eisschnelllaufen Wilfried Hess „ werden wir wieder mit vielen Stockerlplätzen zurückkehren!“

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Juniorenweltcup in Klobenstein: Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler dabei

Roxanne Dufter

Roxanne Dufter

Hubert Hirschbichler

Hubert Hirschbichler

Hubert verbessert persönliche Bestleistung

Roxanne leicht infektgeschwächt

Zuversicht bei Trainer Leger für kommende Wettkämpfe

„Wir liegen sehr gut im Plan für Moskau“, dieses Fazit zieht DEC Inzell Trainer Danny Leger nach dem Eisschnelllauf-Juniorenweltcup in Klobenstein/Italien und den Leistungen seiner Schützlinge Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler. Die beiden hoffnungsvollen Nachwuchssportler wollen mit der Qualifikation für die Juniorenweltmeisterschaft in Moskau auf ihr Saisonziel hinsteuern. So schaffte Hirschbichler nach Worten von Leger bei seinen drei Starts die Vorgaben seines Trainers Mit einem siebten Platz über 1500 Meter (1:53,60) schaffte der 18jährige sogar eine neue persönliche Bestzeit. Über 1000 (1:13,81) und 500 Meter (37,83) wurde er jeweils achter. „Diese Präsentation lässt mich sehr positiv in die nächsten Wochen schauen. Im physischen und technischen Bereich sind durchaus noch Reserven erkennbar“, so die Analyse des Trainers. Etwas gehadert hat Roxanne Dufter mit ihren Leistungen in Klobenstein. „Leider hatte sie nach ihrem Infekt vor zwei Wochen noch nicht die nötige Frische“, beurteilt Leger das Abschneiden der 17jährigen. So erreichte Dufter über 1500 Meter (2:10,91) den zwölften Rang. Dazu kamen über 500 (42,31) ein 16ter und über 1000 Meter (1:23,71) der 13te Platz. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie ihren guten Leistungen aus dem Training auch im Wettkampf wieder ihre Leistungen abrufen kann“, ist sich der Coach sicher. „Roxanne ist eine Athletin, die über die Wettkämpfe ihre Leistungen steigert und da kommen in den nächsten Wochen weitere Verbesserungen dazu“, meinte Leger. Nächste Gelegenheit dazu haben Dufter und Hirschbichler beim nächsten Juniorenweltcup in Baselga/Italien.

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DESG Wanderpokal: Inzeller Kufenflitzerinnen laufen Bestzeiten in Erfurt

Johanna Gschwendtner

Johanna Gschwendtner

Annalena Plereiter

Annalena Plereiter

Lena Hochreiter

Lena Hochreiter

Melanie Schwabl

Melanie Schwabl

Glück und Pech bei den Läufen

Lena Hochreiter mit der besten Platzierung – Johann Gschwendtner für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Vier junge Inzellerinnen wurden für die bayerische Landesauswahl zum Wanderpokal nach Erfurt geschickt. „Trotz zweier Stürze“ so Trainerin Marion Wohlrab „können wir aus Inzeller Sicht sehr zufrieden sein“.
Melanie Schwabl und Annalena Plereiter vertraten die bayrischen Fahnen in der Altersklasse (AK) 11.
Melanie Schwabl stürzte in Ihrem ersten 200 Meter Rennen und somit blieb Ihr auf dieser Strecke eine Bestzeit am ersten Wettkampftagtag verwehrt. Mit Volldampf ginge Annalena Plereiter ihr erstes Rennen an. So konnte sie im ersten Rennen Ihre Bestzeit auf 200 Meter auf 23,18 Sek. verbessern.
Trotz dem Sturz von Melanie Schwabl gingen beide motiviert in die zweite Strecke des Tages, die 500 Meter. Beide liefen dabei persönliche Bestzeiten mit 55,56 (Schwabl) und 53,67 (Plereiter) Sekunden.
Am zweiten Wettkampftag übertrafen sie mit ihren guten Leistungen die „frischen“ persönlichen Bestzeiten über 200 Meter: A. Plereiter lief 23,12 Sek. und M. Schwabl 23,68 Sek.
In der AK 11 wird die vierte Strecke als Massenlauf gelaufen (2 Runden). M. Schwabl konnte ein taktisch kluges Überholmanöver auf der vorletzten Geraden machen, um sich in zweite Position zu bringen, stürzte jedoch 15 Meter vor der Ziellinie und rutschte an der Zeitnahme vorbei.
Nach einem guten Start in zweiter Position liegend, ließ A. Plereiter in der ersten Kurve eine etwas zu große Lücke zwischen sich und der Bahnmarkierung, die von zwei anderen Läuferinnen sofort zum Überholen ausgenutzt wurde. Es war ihr nicht mehr möglich, sich nach vorne zu kämpfen. Sie kam in ihrem Lauf als vierte ins Ziel kam.
„Auf den gezeigten Leistungen lässt sich aufbauen“ resümiert Trainerin Wohlrab die Vorstellung ihrer Läuferinnen.

In der AK 13 präsentierten sich Lena Hochreiter und Johanna Gschwendtner in sehr guter Form: Sie schlossen den Wettkampf mit Bestzeiten auf allen Strecken ab. Für Trainerin Wohlrab „Ein Indiz, dass unser Training stimmt.“
In der deutschen Spitze etabliert hat sich L. Hochreiter. Gleich drei Podestplätze sicherte sie sich auf den kurzen Strecken. Je einen 2. und 3. Platz über 300 Meter (die zweimal gelaufen wurden) und einem 2. Platz über 500 Meter, in einer hervorragenden Zeit von 45.09 Sekunden.
Auf den 1000m waren die Mädchen aus Berlin und Sachsen noch schneller, so dass in der Endwertung ein 4.Platz für L. Hochreiter mit gerade mal 7/100 Sekunden Rückstand auf die Drittplatzierte herauskam.
Johanna Gschwendtner konnte in drei von vier Rennen ihre Bestzeiten um ein gutes Stück verbessern. Sie wurde vierte auf 300m am ersten Tag und jeweils siebte. auf den übrigen drei Strecken. Somit rangierte Sie in der Endwertung auf einem guten siebten Platz. Sie konnte durch ihre Bestzeit auf 1000m die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften klar unterbieten.
„Beide Sportlerinnen“ so Marion Wohlrab „sind große Inzeller Nachwuchstalente, in die wir große Hoffnungen setzen, beim Eisschnelllaufen aber auch beim Short-Track.“ In letzerer Disziplin starten sie am nächsten Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften. „Und da“ so Marion Wohlrab augenzwinkernd „dürfte Johanna die Nasenspitze vorne haben.“

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Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler beim Junioren- Weltcup!

Für die jungen Eisschnellläufer des DEC Inzell steht an diesem Wochenende der erste Höhepunkt im Jahr 2010 auf dem Programm. Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler werden beim zweiten Juniorenweltcup in Klobenstein/Italien an den Start gehen. Dazu haben sich die beiden Sportler in Erfurt vorbereitet. Allerdings mussten beiden Sportler krankheitsbedingt Auszeiten hinnehmen. Roxanne Dufter war im Lehrgang eine Woche krank und nützte diese Zeit für die Schule, Hirschbichler war Anfang des Lehrgangs erkrankt. „Mal schauen wie es jetzt am Wochenende läuft“, gibt sich Dufter verhalten. Sie wird über 500, 1000 und 1500 Meter antreten und ihre Konzentration auf die 1500 legen. Hirschbichler hatte am Wochenende bei Testrennen gute Zeiten erzielt und wird in Klobenstein über 500, 1000, 1500 und möglicherweise über 5000 Meter starten. „Ich fühle mich ganz gut“, meinte Hirschbichler in Hinblick auf die Rennen in Südtirol. Zufrieden mit dem Trainingsaufbau von Hubert Hirschbichler ist auch sein Trainer Danny Leger. Nachdem der 18jährige beim ersten Juniorenweltcup krankheitsbedingt passen musste, scheint nach Worten Legers der Fahrplan in Richtung Junioren Weltmeisterschaft in Moskau zu stimmen. „In Klobenstein und eine Woche später in Baselga geht es für ihn Wettkampfpraxis auf höchstem Niveau zu erreichen. Topleistungen sind aber noch nicht zu erwarten, wenn es so kommen sollte, habe ich aber nichts dagegen“, meint Leger. Er wäre mit Platzierungen um die Top 10 zufrieden. Bei Roxanne Dufter machte zuletzt ein Infekt die Planungen zunichte, was die Vorbereitungen betrifft. Wegen des Ausfalls musste eine neue, nicht geplante Trainingsphase eingebaut werden. „Ich gehe davon aus, dass sie kaum was von ihrer Form eingebüßt hat. Möglicherweise wird sie am Wochenende etwas müde sein“, befürchtet Leger. Allerdings gilt auch für Roxanne Dufter, die beste Leistung im März bei der Junioren-WM abrufen zu können. „Ich denke, im Bereich der besten Zwölf müsste sie aber in Klobenstein ankommen“, ist sich Danny Leger sicher.

Vizemeister - Glückwunsch Moritz

Vizemeister - Glückwunsch Moritz

Moritz Geisreiter – Vizemeister

Inzeller laufen viele Bestzeiten

Mit einer Reihe persönlicher Bestzeiten sind die Eisschnellläufer des DEC Inzell von den Deutschen U23 Mehrkampfmeisterschaften aus Erfurt heimgekommen. So wurde im großen Vierkampf (500/1500/5000/10000) Moritz Geisreiter zweiter. Er stellte mit 1:59,20 über 1500 und über 10000 Meter mit 14:15,12 zwei persönliche Saisonbestleistungen auf. Gleich vier persönliche Bestzeiten konnte Georg Lisowski als viertplatzierter verbuchen. (500Meter: 39,20/1500: 1:57,75/5000: 7:13,67/10000: 15:21,49). Im kleinen Sprintvierkampf (2×500/2×1000) kam Simon Manteufel auf den sechsten Platz, auch er schloss die Wettkämpfe mit persönlichen Bestzeiten ab, die er am zweiten Tag über 500 und 1000 Meter erreichte. Kommendes Wochenende geht es dann für die Inzeller Nachwuchskufenflitzer Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler zum Junioren-Weltcup nach Klobenstein/Italien.

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Bauen im Winter

Bauen im Winter

Bauen für die WM 2011 und die Zukunft Inzells!

Entscheidende Bauphase eingeläutet.

Seit Anfang dieser Woche gehen die Bauarbeiten für die Inzeller Eishalle nach der Weihnachtspause weiter. „Derzeit wird versucht die Zeit die wir vor Weihnachten verloren haben wieder aufzuholen“, so Stadionchef Hubert Graf der aus seinem Bürofenster die aktuellen Bauarbeiten genau im Blick hat. „In diesen Tagen werden die Kopfbalken, die Verbindung zu den Bohrpfählen betoniert“, erklärt Graf. Wegen der winterlichen Temperaturen wird dabei der Beton angewärmt und mit Folien und Zeltplanen abgedeckt. Ebenso wird mit der zweiten Bodenplatte verfahren. In der nächsten Woche wird nach Worten von Graf entschieden, wer die Bauarbeiten für das 210 lange und 105 Meter breite Dach bekommt. „Das ist die Stunde der Wahrheit was letztendlich die Kosten betrifft.“ Bis zum 14. Februar gibt es auf der 400Meter Bahn noch Eisbetrieb, dann muss dieser wegen der Bauarbeiten eingestellt werden. Bis Anfang April sollen die Rohbauarbeiten fertiggestellt sein, im Sommer wird das Tragwerk und der Innenausbau von statten gehen. Läuft alles nach Plan, läuft bereits Mitte Dezember der Probebetrieb in der neuen Halle. Ende Januar 2011 soll es in Inzell einen Weltcup geben, ehe ab 11. März 2011 die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

Gut trainiert für große Aufgaben

Inzeller Sportler bei WM, Weltcup und Deutschen Meisterschaften

Trainer hoffnungsvoll - zuversichtlich

dany leger

dany leger

Markus Eicher

Markus Eicher

Die Inzeller Eisschnellläufer haben während der Feiertage ein umfangreiches Trainingsprogramm auf ihrer Hausbahn im Ludwig Schwabl Stadion absolviert. „Wir haben sehr hart und viel trainiert, dies ist die Voraussetzung dass uns zur Junioren-WM im März in Moskau nicht die Luft ausgeht“, erklärt Nachwuchstrainer Danny Leger das Programm. Schließlich sollen sich Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler für den Höhepunkt in dieser Saison auch den Startplatz sichern. Derzeit ist Roxanne Dufter eine Woche in Erfurt zu einem JWM-Lehrgang, wenn sie nach Hause kommt, muss sie laut Leger zunächst ihren schulischen Aufgaben nachkommen. Nicht nach Erfurt gereist ist krankheitsbedingt Hubert Hirschbichler, er wird wohl erst nächste Woche anreisen. Ende Januar stehen dann zwei Junioren-Weltcups in Klobenstein/I (23./24.01.) und Baselga/I (30./31.01.) für die beiden Youngster an. Gleich danach beginnt die unmittelbare Vorbereitung auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Junioren in Erfurt, die zugleich die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft in Moskau darstellt. Georg Lisowski und Simon Manteufel werden kommende Woche bei den U23 Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf nach Erfurt reisen. „Sie sollen dort weitere wichtige Erfahrungen für den Erwachsenenbereich sammeln und sich danach optimal auf die Deutschen Junioren Mehrkampfmeisterschaften vorbereiten“, so die Vorgaben Legers. „Beide haben sehr gut trainiert und ich bin mir sicher, dass für die Beiden in naher Zukunft noch ein Leistungssprung ansteht.“ Ein wichtiges Ziel hat aber auch noch Heike Hartmann vor Augen, nach Worten ihres Trainers Markus Eicher könnte sie noch den Sprung zu den olympischen Spielen nach Vancouver schaffen. Hartmann hat bereits die halbe Olympianorm erfüllt und könnte nächste Woche bei der Sprint WM in Obihiro/Japan das Ticket lösen. „Voraussetzung ist eine gute Leistung, es ist aber über keine genaue Platzierung gesprochen worden“, sagt Eicher. „Es wird sicher in anderen Sportarten auch Härtefälle geben, wichtig ist für Heike erst einmal eine hervorragende Leistung über 500 Meter zu zeigen“, so der Damenbundestrainer.

Deutsche Meisterschaften: Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler holen Titel.

Georg Lisowski und Simon Manteufel auf dem Stockerl.

Wir gratulieren allen Sportlern!

Roxanne Dufter

Roxanne Dufter

Hubert Hirschbichler

Hubert Hirschbichler

Mit sieben Medaillen sind die Eisschnellläufer des DEC Inzell von den Deutschen Einzelstrecken Meisterschaften aus Chemnitz nach Hause gekommen. Für Trainer Danny Leger war dies in Anbetracht der Umstände ein beachtliches Ergebnis. Nachdem sich die Eisbereitung im Inzeller Ludwig Schwabl Stadion aufgrund der Bauarbeiten verzögert hat, konnte Leger mit seiner Gruppe nicht wie geplant trainieren. “Trotzdem haben meine Athleten gekämpft und gute Ergebnisse erreicht”, freute sich Leger über letztendlich zwei Titel durch Roxanne Dufter über 1000 Meter (1:27,71) und Hubert Hirschbichler über 1500 Meter (2:02,82). Dazu kam Hirschbichler über 500 und und 1000 Meter jeweils auf den zweiten Platz. Dufter holte sich mit zwei ausgeglichenen Läufen über 500 Meter (43,25 und 43,54) ebenfalls den zweiten Platz. Als kleine Sensation bezeichnete Leger den dritten Platz von Simon Manteufel über 100 Meter und das trotz einer leichten Zerrung. Mehr als zufrieden war der Coach mit Georg Lisowski, er wurde über 5000 Meter dritter und über die 3000 kam er auf einen guten vierten Rang. “Wir hatten zwar mit einer Top-Leistung geliebäugelt, dass er allerdings gleich am ersten Tag Bronze holt, das war schon allererste Sahne”, lobt Leger die Leistung seines Schützlings. Wichtig war für den Trainer, dass bei diesen Meisterschaften nicht die ganze Last auf den Schultern seiner beiden Zugpferde Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler lag. “Da sind die beiden anderen Simon und Georg ganz schön in die Bresche gesprungen.” Eine gute Leistung bescheinigte Leger Hubert Hirschbichler der nach seiner Krankheit einen Neuaufbau im Training absolvieren musste. “Unser Ziel ist klar die Junioren Weltmeisterschaft in Moskau, schön, dass er auch hier ein paar Medaillen mitnehmen konnte.” Roxanne Dufter hatte nach Worten ihres Trainers am ersten Wettkampftag noch etwas Probleme wegen mangelnder Eispraxis in die Rennen zu kommen. “Da ist Silber über 500 Meter in Ordnung, am zweiten Tag über 1000 Meter war sie dann toll in Form”, sagte Leger angesichts der vier Sekunden Abstand auf den zweiten Platz. Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaft mussten Hirschbichler, Manteufel und Lisowski noch im Teamlauf an den Start, dank einer guten kämpferischen Leistung sprang am Ende er fünfte Platz heraus. “Ich denke wenn wir jetzt dann deutlich verbesserte Trainingsbedingungen in Inzell haben, werden sich die Sportler weiter steigern und wir können uns auf eine tolle weitere Saison freuen”, meinte Danny Leger.

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DESG Wanderpokal - auf Lena ist Verlass!

Lena Hochreiter in der nationalen Spitze

Auf Lena ist Verlass :-)

Auf Lena ist Verlass :-)

Ein jährlicher Höhepunkt in der Eislaufsaison der Nachwuchskufenflitzer der Altersklassen 11-14 ist der Wanderpokal der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft (DESG).
In zwei Läufen ermitteln die besten der jeweiligen Bundesländer (Berlin, Sachsen, Thüringen und Bayern) sowohl Einzelsieger in der jeweiligen Altersklasse wie auch einen Mannschaftssieger. Je Altersklasse dürfen höchstens 2 Aktive männlich/weiblich nominiert werden.
Bayern konnte in diesem Jahr mit einer nahezu kompletten Mannschaft anreisen, lediglich die Altersklasse 14, in der die Inzellerin Nina Petkovic kurzfristig wegen Krankheit absagen musste, war nicht komplett besetzt.
Von den 13 angereisten Kufenflitzer kamen neun vom DEC Inzell: Melanie Schwabl und Jessica Burkard (beide Altersklasse 11) Laura Burkhard, Theresa Rückel und Markus Salzinger (alle Altersklasse 12), Johanna Gschwendtner, Lena Hochreiter und Henry Lauber (alle Altersklasse 13) sowie Florian Becker (Altersklasse 14) vertraten die bayerischen Fahnen.
Betreut von der Stützpunkttrainerin Marion Wohlrab konnten einige der Inzeller Sportler ihre persönlichen Bestzeiten verbessern. “Allerdings” so Marion Wohlrab, “bin ich trotzdem nicht ganz zufrieden. Unser Abstand zu den ostdeutschen Jugendlichen ist einfach zu groß”.
Einzig Lena Hochreiter konnte mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung einmal mehr überzeugen. “Auf Lena ist Verlass “lobte Wohlrab ihren Schützling. Johanna Gschwendtner, die auch immer für einen vorderen Platz gut ist, musste verletzungsbedingt aus dem Rennen genommen werden und kam so nicht in die Wertung. Mit Johannes Holzner fehlte krankheitsbedingt ein weiterer guter Läufer aus Inzell; für ihn wurde Markus Salzer nominiert.
In der Mannschaftswertung der Länder belegte Bayern den siebten und somit vorletzten Platz. “Uns bleibt also noch sehr viel Luft nach vorne” merkte Marion Wohlrab sarkastisch an. Ziel und Bestreben des DEC Inzell muss, nach Auffassung Wohlrabs, eine fundierte und gründliche eisläuferische Ausbildung in jungen Jahren sein. Mit Ausblick auf die Zukunft meint Wohlrab: “Ganz wichtig für den bayerischen Eisschnelllaufsport ist deshalb die Inzeller Halle, in der dann hoffentlich auch Talente aus der Umgebung zu uns stoßen werden”.

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Letzte Chance auf Olympia für Heike Hartmann

Gabi Hitschbichler, Jan Friesinger und Moritz Geisreiter nicht dabei

Markus Eicher hofft für seine Schützlinge

Markus Eicher hofft für seine Schützlinge

Da waren es nur noch zwei, unter diesem Motto steht am Wochenende der Eisschnelllauf-Weltcup in der Olympiastadt von 2002 Salt Lake City für die Inzeller Kufenflitzer. Neben der für Olympia 2010 in Vancouver bereits qualifizierten Anni Friesinger-Postma kämpft Heike Hartmann mit ihren letzten Chance um das Olympiaticket über 500 Meter. Zuletzt wurde Hartmann in Calgary 19te und 20te und verpasste damit die Qualifikation. “Der Abstand zum notwendigen 16ten Platz war zwar gering, hilft aber nicht”, sagt ihr etwas enttäuschter Trainer Markus Eicher und fügt hinzu, er sei mittlerweile skeptisch, weil seine Sportlerin nicht in guter Form sei. Aufwärts geht es dagegen mit Anni Friesinger-Postma, die 32jährige erreichte in Calgary über 1500 Meter den sechsten Platz, musste allerdings wegen erneuter Knieprobleme auf einen Start über 1000 Meter verzichten. “Ich glaube die Anni ist auf einem guten Weg”, so ihr Ex-Coach. Die Qualifikation für Olympia nicht geschafft haben Gabi Hirschbichler, Jan Friesinger und auch Moritz Geisreiter. “Für den Moritz tut es mir Leid, aber nach seinen Verletzungen und Krankheiten war es nicht anders zu erwarten”, klagt Eicher. Geisreiter und auch Hirschbichler und Friesinger haben bereits wieder die Heimreise angetreten. “Leider konnten Gabi und Jan nicht an ihren Leistungen zum Saisonstart anknüpfen”, so die Feststellung Eichers.

Deutsche Meisterschaft - mit 4 dabei

Trainer Leger erwartet gute Leistungen

Mit vier Sportlern ist der DEC Inzell am Wochenende bei den Deutschen Einzelstrecken Junioren Eisschnelllaufmeisterschaften in Chemnitz vertreten. Trainer Danny Leger ist trotz einiger Unregelmäßigkeiten in der Vorbereitung durch den Hallenbau in Inzell zuversichtlich, dass seine Sportler gute Leistungen bringen werden. “Ich denke unsere Athleten sind trotzdem hoch motiviert und bereit ihr Bestes zu geben”, sagt Leger, der während der Woche seinen 30ten Geburtstag feierte. Große Hoffnungen legt Leger in Hubert Hirschbichler, er hatte den Junioren-Weltcup zuletzt wegen einer Erkältung >sausen< lassen. “Er hat wieder sehr gut trainiert, macht aber noch einen ziemlich müden Eindruck”, beschreibt Leger den Zustand seines Schützling. Trotzdem ist sich der Trainer sicher, dass Hirschbichler bei den Meisterschaften den Anspruch habe, um Medaillen zu kämpfen. “Obwohl er nicht ganz Fit ist, er kann auf jeder Strecke unter die besten drei laufen.” Dazu hat Hirschbichler gleich einige Möglichkeiten, er wird über 500/1000/1500 und im Teamlauf an den Start gehen. Ähnlich ist die Situation bei Roxanne Dufter, sie klagte nach dem Junioren Weltcup vor zwei Wochen darüber, dass sie ziemlich müde sei. “Ich habe sie jetzt bewusst etwas verschnaufen lassen, damit sie nicht frühzeitig in der Saison Wettkampf- oder Trainingsmüde wird”, so Leger. Er ist sich aber sicher, dass sich Dufter nun wieder gut erholt hat und am Wochenende gute Leistungen zeigen wird. Genau wie Hirschbichler wird die 17jährige die Wettkämpfe aus dem Training heraus bestreiten. Schließlich sind die Saisonhöhepunkte für die beiden Inzeller Talente im Januar zwei Juniorenweltcups und danach die Junioren-WM in Moskau. Dufter wird in Chemnitz über 500 und 1000 Meter antreten und soll nach Wunsch Legers jeweils unter den besten drei laufen. Dritter im Bunde des Inzeller Quartetts ist Georg Lisowski der als die Langstreckenhoffnung des DEC gilt. Er hatte zuletzt gute Leitungen beim Kader-Qualifikationswettkampf in Berlin gezeigt. “Er im Training zuletzt weitere Fortschritte gezeigt und lässt aufgrund dieser Leistungen auf einen tollen Wettkampf hoffen”, gibt sich der Diplomtrainer zuversichtlich. Lisowski wird über 3000 und 5000 Meter und wahrscheinlich im Teamlauf an den Start gehen. “Mit Glück kann er sogar eine Medaille erreichen”, gibt ihm sein Trainer mit auf dem Weg. Die Reise nach Chemnitz hat auch Simon Manteufel angetreten, der Sprinter ist in diesen Tagen vom Krankheitspech verfolgt. Laut Leger habe er aber alles gut weggesteckt und sei in dieser Saison sehr nervenstark und trotz aller Rückschläge sehr angriffslustig. “Ich erwarte, dass er über 500 Meter unter die Top 8 und über 1000 Meter unter die Top 6 laufen kann”, meint Danny Leger.

Nikolaussprint in München: Inzeller Nachwuchsflitzer erfolgreich.

16 Stockerlplätze – Trainerinnen sehr zufrieden

Erstes Rennen - erstes Stockerl

Erstes Rennen - erstes Stockerl

Anita Dumberger ist wieder da!

Anita Dumberger ist wieder da!

Fette Ausbeute für die 24 jungen, beim Nikolaussprint in München angetretenen Nachwuchsflitzer des DEC in Inzell: mit 16 Stockerlplätze im Gepäck kehrten sie zurück.
Gleich einen Dreifachsieg gab es bei den Mädchen der AK 7, bei der 100 m und 300 m jeweils zweimal zu laufen waren. Es siegte Julia Bachl vor Julia Schwabl und Indira Widnyana. Alle drei Mädchen waren, aus der Kindergartengruppe kommend, mit freudig klopfendem Herzen zum ersten Mal bei einem Rennen am Start. Sein erstes Rennen lief auch Maxi Geppert bei den Buben der AK 7, dass er mit Platz vier beendete.
Trainerin Gitta Heimerl war voll des Lobes für ihre Schützlinge: “Toll gelaufen, Spaß gehabt, Erfolge eingefahren” kommentierte sie knapp.
Bei den Juniorinnen AK 8 siegte Romy Wichers knapp vor ihrer Clubkameradin Theresa Schardt.
Einen weiteren Doppelsieg für den DEC Inzell sicherten Josephine Heimerl und Susanna Becker bei den Mädchen der Altersklasse 9. Josephine Heimerl war dabei in allen vier Einzelstrecken siegreich und konnte sich einen deutlichen Abstand sichern. Carolin Spath kam auf Rang acht.
Gleiches gelang Anita Dumberger, die mit vier Streckensiegen das Rennen der Altersklasse 10 für sich entschied. Marie Saurler lief auf Platz 7.
Knapp an einem Stockerlplatz vorbei lief Carolin Suneritsch bei den Juniorinnen der AK 11.
Christine Kamml als Trainerin war mit ihren Kufenflitzern “vollauf zufrieden” zumal durch den Stadionbau in Inzell wenig auf der 400 m Bahn trainiert wurde. “Dass trotzdem gut trainiert wurde” so Christine Kamml “unterstreicht die Tatsache, dass alle persönliche Bestzeit gelaufen sind”.
Stockerlplatz auch für Marco Burkard, der bei den Junioren AK 11 Platz zwei belegte.
Mit deutlichem Vorsprung gewann Eva Kastenbauer mit vier Streckensiegen den Wettbewerb der Altersklasse 12. Stolz nach Hause fuhr Lisa Dufter, die mit Platz drei ebenfalls aufs Stockerl kam. In dieser Altersklasse waren die 500 und 1000 m zu laufen, was von den jungen Athletinnen und Athleten einiges abfordert.
Johannes Holzner zeigte bei den Juniorinnen der Altersklasse 12, dass auch diese Saison mit ihm zu rechnen sein wird. Überlegen meisterte er beide Strecken und gewann mit deutlichem Vorsprung. Gut unterwegs war auch Michael Wels in dieser Altersklasse und wurde mit Platz drei entlohnt. Markus Porzelt auf Rang fünf und Markus Andreas Schenk auf Platz sechs waren die weiteren Starter des DEC.
Bei den Mädchen der Altersklasse 13 gewann Maya Finke alle vier Strecken und wurde überlegene Siegerin.
Das Stockerl verfehlte Simon Graf als Vierter bei den Junioren der AK 13 nur knapp.
Jeweils zweite Plätze gab es bei den Juniorinnen der AK 15 für Vanessa Suneritsch und bei den Buben AK 16/17 für Moritz Geisreiter.
Trainerin Veronika Hallweger konnte ebenfalls ein positives Gesamtfazit ziehen: “Wenn zwei Drittel unserer Sportlerinnen und Sportler bei einem Wettkampf aufs Stockerl kommen, zeigt das die Stärke des DEC Inzell!”

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Lehrer/innen auf wackeligen Kufen...

...bald bei Olympia?

Eislauftraining - Yes we can

Sie alle können jetzt eislaufen - Bravo

Sie alle können jetzt eislaufen - Bravo

Rund 60 Lehrer der bayrischen Grund- und Hauptschulen haben sich im Inzeller Ludwig Schwabl Eisstadion zu einem Eislauftraining für den Basissportunterricht an ihren Schulen getroffen. Veranstaltet wurde der mehrtägige Kurs von der Bayrischen Landesstelle für den Schulsport im Kultusministerium. „Das Eislaufen ist fester Bestandteil des Sportunterrichts an den Grund- und Hauptschulen, deswegen wollen wir unsere Lehrkräfte in diesem Bereich schulen“, so Christin Hosfeld, von der bayrischen Landesstelle für den Schulsport. Bei dem Lehrgang in Inzell wurden den Lehrern sowohl praktische wie auch theoretische Übungen näher gebracht, das heißt von der Planung und Organisation eines sicheren und effektiven Eislaufunterrichts über Spiel- und Übungsformen zur Ausdauerschulung bis hin zu Schulwettbewerben. Betreut wurden die Lehrkräfte von Helmut Ripper von der Inzeller Volksschule wurden diese Lehrgänge bereits seit 1970 in Inzell durchgeführt, nach einer längeren Pause gibt es seit einigen Jahren wieder diese Maßnahmen im Ludwig Schwabl Stadion. „Wir hatten mehr Bewerbungen als wir unterbringen konnten, das zeigt wie beliebt der Eissport an den Schulen ist“, freute sich Ripper über das Interesse. So waren mit Eva Ippenberger und Susanne Kreuer auch zwei Lehrerinnen aus Inzell an der Schulung beteiligt. Unterstützt wurden die Lehrkräfte auch von den beiden Nachwuchstrainern des DEC Inzell, Marion Wohlrab und Danny Leger.

Chance für Inzeller Sportler in Calgary

... ob sie die nutzen?

Markus Eicher hofft für seine Schützlinge

Markus Eicher hofft für seine Schützlinge

Letzte Ausfahrt Calgary, heißt es für Gabi Hirschbichler, Jan Friesinger und Moritz Geisreiter vom DEC Inzell. Alle drei Sportler haben vom Leistungsausschuss des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) noch eine Chance bekommen, beim Eisschnelllaufweltcup in Calgary/Kanada das Ticket für die Olympischen Spiele zu lösen. „Ich denke das ist eine gute Entscheidung“, sagt Bundestrainer Markus Eicher. Dieser war zuletzt beim Weltcup in Hamar quasi ohne Inzeller Sportler auf dem Eis gestanden. Anni Friesinger und Jan Friesinger mussten wegen einer starken Erkältung den Start absagen, Moritz Geisreiter war erst gar nicht angereist. Er hatte die Grippeimpfung nicht vertragen und war krank geworden. „Besonders für Moritz freut es mich, dass er noch eine Chance bekommt, er hatte in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen und Krankheit“, bedauert Eicher. Für alle drei Sportler wird es allerdings sehr schwer werden, auf den Olympiazug aufzuspringen. Sie müssen bei ihren Starts in der B-Gruppe jeweils unter die ersten drei kommen um dann beim nächsten Weltcup in Salt Lake City die Olympianorm für Vancouver zu schaffen. „Ich denke, zumindest Moritz Geisreiter hat noch die reelle Chance das zu schaffen, mal schauen, wie er alles weggesteckt hat“, hofft Eicher auf ein gutes Ende was den 21jährigen Langstreckler betrifft. Das halbe Ticket für Olympia hat Heike Hartmann in der Tasche. Sie wird bei den beiden Weltcups in Übersee über 500 Meter in der A-Gruppe starten und muss noch einmal unter die besten 16 kommen. „Das wird schwer, aber ich bin zuversichtlich“, so Eicher. Den Flug nach Calgary am Donnerstag nicht antreten wird Anni Friesinger-Postma. Nach ihrer schweren Grippe, die nach Worten Eichers aber keine Schweinegrippe (alles Quatschs) ist, wird die Weltmeisterin wohl am Sonntag den Flug nach Kanada antreten. Friesinger wird nach den beiden Übersee-Weltcups diesmal ihre lange Jahre erfolgreiche Saisonplanung diesmal umstellen. Laut Markus Eicher wird sie auf den Radlehrgang unter südlicher Sonne verzichten und mit ihrem Coach Gianne Romme im Dezember Eiszeiten in Inzell absolvieren. „Wir bekommen in Kürze Eis auf der 400Meter-Bahn und dann ist auch hier in Inzell eine optimale Vorbereitung möglich“, freut sich Eicher.

Juniorenweltcup: Roxanne Dufter gut gestartet

... nur das Flugzeug startete ohne sie :-)

Roxanne Dufter

Roxanne Dufter

Mit guten Platzierungen und einen Tag Verspätung ist Roxanne Dufter vom DEC Inzell von ihrem Einsatz beim Eisschnelllauf Juniorenweltcup in Groningen zurückgekehrt. Nachdem die 17jährige am ersten Tag des Weltcups über 500 Meter in 42,02 Sekunden zehnte und über 1000 Meter als neunte in 1:23,42 Minuten als beste Deutsche ins Ziel kam, brachten die nächsten Tage einige Verspätungen. Sportlich kam Dufter im zweiten 500 Meter Rennen auf de 14. Platz (42,47) und über die 1500 Meter (2:10,65) auf den 15. Platz. Die noch größere Verspätung hatte Roxanne Dufter allerdings auf der Heimreise, der Zug von Groningen zum Flughafen Amsterdam hatte eine Panne, so musste sie zurück nach Groningen. Erst am Montag ging es über Berlin mit dem Flugzeug nach München und von dort mit dem Auto nach München. „Da habe ich einen Schultag verloren“, sagte Dufter im Telefongespräch mit unserer Redaktion am Berliner Flughafen. Mit den sportlichen Leistungen zeigte sich die 17jährige allerdings zufrieden, besonders der erste Tag sei optimal gelaufen, meint sie. „Der Trainer hat gesagt, jeweils unter die besten Zehn zu laufen, das hat gepasst.“ Ihr Trainer Danny Leger bescheinigte ihr über die 1000 Meter sogar eine Klasseleistung, immerhin lief sie in der halboffenen Halle eine Zeit die sogar an ihre Hallenbestzeit heranreichte. Weniger zufrieden waren Sportlerin und Trainer mit dem zweiten Tag in Groningen. „Ich bin ein wenig müde geworden, es war jetzt mein sechster Wettkampf in Folge“, schildert Roxanne Dufter ihren Auftritt. „Klar, dass sie Platt ist, wir werden jetzt die Belastung herunterschrauben“, sagt auch ihr Trainer. Erst in drei Wochen soll Dufter mit den Deutschen Einzelstreckenmeisterschaften in Chemnitz wieder in die Belastung gehen. Genauso wie Hubert Hirschbichler, der 18jährige konnte wegen einer Erkältung am Weltcup in Groningen nicht teilnehmen. „Er war am Samstag wieder auf dem Eis, wir werden beide jetzt behutsam wieder aufbauen, die großen Rennen kommen eh erst im kommenden Jahr“, so Leger. Da stehen für Dufter und Hirschbichler weitere Junioren-Weltcups und die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften auf dem Programm, Höhepunkt ist zum Saisonende die Junioren-Weltmeisterschaft in Moskau, für die sich beide Sportler noch qualifizieren müssen. „In Anbetracht der Umstände, wie wir durch den Hallenbau in Inzell unser Training gestalten, sind das tolle Leistungen, was unsere Läufer bringen“, lobt Danny Leger. Immerhin, soll es in zwei Wochen auf der Inzeller 400 Meter Bahn dann auch Eis geben.

Moritz - nach Verletzung kämpferisch

Moritz - nach Verletzung kämpferisch

Weltcup Eisschnelllaufen: Sorgen und Hoffnungen – Markus Eicher zieht Bilanz

Wer von den Inzellern Kufenflitzern schafft die Olympiaqualifikation?

Zwei Sorgenkinder und zwei Hoffnungsträger, mit diesen zwiespältigen Gefühlen ist derzeit Eisschnelllauf Damenbundestrainer auf Kurzvisite im heimatlichen Inzell. Nach dem Weltcup in Heerenveen geht es für Eichers Sportler am Wochenende zum Weltcup nach Hamar/Norwegen.
Größtes Sorgenkind scheint derzeit Jan Friesinger, er reiste zunächst mit einer leichten Erkältung nach Holland und verzichtete zunächst auf einen Start über 1500 Meter. Über 1000 Meter trat Friesinger dann in der B-Gruppe über 1000 Meter an. „Leider konnte er da keine gute Zeit bringen, er ist weit von seiner Form der deutschen Meisterschaften entfernt. Die Fahrkarte für Olympia in Vancouver wird schwer zu lösen sein. Er hat im Prinzip nur noch zwei Chancen“, bringt es Eicher auf den Punkt.
Zweites Sorgenkind aus Inzeller Sicht ist Weltmeisterin Anni Friesinger-Postma, sie kommt nach ihrer Verletzung schrittweise wieder in Form, allerdings die erwarteten Podestplätze aus Sicht von Medien und Fans sind noch weit entfernt. „Es war auch nicht anders zu erwarten, die 1500 Meter (5.) in Heerenveen waren in Ordnung, man sieht aber, dass hinten raus noch die Kraft fehlt. Genauso der kraftvolle Start fehlt ihr“, sagt ihr ehemaliger Trainer. Bei den 1000 Metern wurde die 32jährige beim Wechsel von ihrer russischen Kontrahentin behindert, das hatte allerdings keinen Einfluss auf eine Top 3 Platzierung, ist sich Eicher sicher. „Trotzdem macht die Zeit Mut und sie wird die nächsten Wochen so trainieren, dass sie Januar und Februar in der richtigen Form ist.“ Nach Aussage von Eicher, behindert sie auch der Tapeverband am Knöchel, der sie wohl am lockeren Laufen hindert.
Erfreuliches gibt es vom schwer gestürzten Moritz Geisreiter, er hat vergangenen Freitag das Krankenhaus in Berlin verlassen und ist nach Absprache mit seinem Arzt am Samstag bereits wieder auf dem Eis gewesen. Der 21jährige wird auf alle Fälle die Reise nach Hamar antreten und wohl auch starten. „Wenn die operierten Finger mit einem Tapeverband zu einer Art Faust fixiert werden, sieht der Arzt kaum Probleme“, so Eicher. In Hamar will Geisreiter auf den 10 000 Meter das Ticket für Olympia lösen. „Das wäre für ihn als jungen Sportler sehr wichtig für seinen weiteren Weg“, meint der Coach.
Das halbe Olympia-Ticket hat Heike Hartmann mit ihren 16ten Platz in Heerenveen über 500 Meter lösen können. „Sie hat die große Chance verpasst, gleich das Ticket zu lösen. Leider hat sie den zweiten Lauf verpatzt. Sie hätte nur eine Läuferin hinter sich lassen müssen. Sie war ein wenig verschnupft und auch verkrampft, so groß wird die Chance nicht so schnell wiederkommen.“ Nun muss Heike Hartmann ihre Chance bei den Weltcups auf den schnellen Bahnen in Calgary und Salt Lake City nutzen.
Der Olympiazug abgefahren dürfte nach Eichers Einschätzung für Gabi Hirschbichler, der fünften Weltcupstarterin aus Inzell nach den Rennen in Heerenveen abgefahren sein. „Leider hat sich nach zuletzt guten Leistungen wieder einen Rückfall in schlechte frühere Zeiten erlitten. Sie hat einfach nervlich versagt, das ist sehr schade“, beklagt Eicher die Situation um die sympathische Sportlerin.

Roxanne Dufter

Roxanne Dufter

Hubert Hirschbichler

Hubert Hirschbichler

Geschafft: Hubert Hirschbichler und Roxanne Dufter beim Juniorenweltcup

Starke Leistungen von Georg Lisowski und Simon Manteufel

Mit dem Sieg von Hubert Hirschbichler und den zweiten Platz von Roxanne Dufter ist in Berlin der Überprüfungswettkampf der Eisschnellläufer im D und C-Kader über die Bühne gegangen. Damit unterstrichen die beiden Sportler vom DEC Inzell, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Hirschbichler und Dufter haben die erste Saisonhürde geschafft und sich für den Junioren-Weltcup qualifiziert. Der erste Wettkampf findet dabei bereits am Wochenende in Groningen/Holland statt.
Hubert Hirschbichler war in Berlin im großen Mehrkampf (500/1500/3000/5000m) gelaufen und sicherte sich über 500 und 1500 Meter den Sieg und damit auch die Gesamtwertung in der AK 18/19. “Mich freuen besonders seine Fortschritte im Langstreckenbereich”, freute sich Trainer Danny Leger über Huberts persönliche Bestzeit (4:02,25) über 3000 Meter. Beim Junioren Weltcup am Wochenende in Groningen wird Hirschbichler nun über 500, 1000 und 1500 Meter antreten. “Er muss sich Richtung Podestplätze orientieren”, hatte Leger bereits vor dem Saisonstart dem Talent mit auf den Weg gegeben.
Auch für Roxanne Dufter war Berlin eine Reise wert, die 17jährige hat sich nach Worten von Danny Leger in den vergangenen Wochen von Wettkampf zu Wettkampf gesteigert. Der Lohn, der zweite Platz im Mehrkampf hinter der ein Jahr älteren Jennifer Bay. “Ich bin mit ihrem Auftritt über 500 und 1000 sehr zufrieden, die 1500 waren engagiert und über 3000 hat sie noch Reserven”, so die Bilanz Legers was die Leistungen von Roxanne Dufter betrifft. Sie wird in Groningen über 500, 1000 und 1500 Meter laufen.
Knapp verpasst hat Georg Lisowski die Qualifikation für den Junioren Weltcup, er wurde in der AK 18/19 im Mehrkampf fünfter. „Er hat in dieser Saison elf Rennen bestritten und neun persönliche Bestzeiten aufgestellt”, so das Lob von Leger.
Zufrieden war der Trainer auch mit seinem „Sorgenkind“ Simon Manteufel, der nach einer schweren Grippe mit Trainingsrückstand in Berlin antreten musste. Mit einer persönlichen Bestzeit über 500 Meter (39,45) schaffte er die Qualifikation für die deutsche Einzelstrecken-Meisterschaft in vier Wochen in Chemnitz. “Das war nach der Vorgeschichte nicht unbedingt zu erwarten”, sagte Leger.
Mit vor Ort in Berlin waren aus der Gruppe von Marion Wohlrab Joel Dufter und Mona Geisreiter, übrigens der erste Kaderüberprüfungstest für die beiden jungen Kufenflitzer.
Über 1500 Meter stürzte Joel Dufter auf dem Weg zu einer klaren persönlichen Bestzeit, doch als Eishockeyerprobter Kämpfer sprang er sofort wieder auf und schaffte doch noch eine persönliche Bestmarke (2:23,31). Auch über 3000 Meter gelang Joel Dufter eine weitere persönliche Bestmarke.
Auch für Mona Geisreiter standen die Rennen in Berlin unter dem Motto „Erfahrungen sammeln“; über 500 Meter erreichte sie mit 45,04 eine persönliche Bestleistung. “Über die anderen Strecken war sie etwas verkrampft”, meinte Marion Wohlrab, „was auch ein wenig auf die Nervosität zurückzuführen war.”
„Ich denke, wir können mehr als zufrieden sein, schließlich haben wir in Inzell bedingt durch den Umbau in der Vorbereitung keine 400 Meter-Bahn gehabt”, meinte Danny Leger abschließend.

Inzeller Kufenflitzer in München dabei.

Siege und persönliche Bestleistungen.

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Hanna beweist ihr Talent im Short Track

Hanna beweist ihr Talent im Short Track

Lena, stark auch im Short Track

Lena, stark auch im Short Track

Junior Challenge in Dresden Inzeller Nachwuchskufenflitzer stark in Short Track

Hanna Gschwendtner und Lena Hochreiter vorne mit dabei

Die zweite Junior Challenge (nach Rostock) verlief aus Inzeller Sicht wiederum sehr erfreulich. Neben Lena Hochreiter und Hanna Gschwendtner traten vom DEC Inzell Joel Dufter und Maja Finke in Dresden an.
Ziel am Rennwochenende war es, das Überholen zu üben. Von der 400m Bahn sind es die jungen Kufenflitzer gewohnt, dass jeder seine eigene Bahn hat und nur beim Bahnwechsel Vorfahrtsregelungen beachtet werden müssen.
Völlig anders beim Short Track: Wie bei der Formel 1 sind hier sind den Regel entsprechende Überholmanöver entscheidend über Sieg und Platzierungen. Eine Umstellung, die geübt werden muss.
Es gibt einen so genannten “Inside Pass” (innen überholen) und einen “Outside Pass” (außen überholen). Generell gilt beim Inside Pass, dass der Überholvorgang vor dem Scheitelpunkt der Kurve abgeschlossen sein muss, oder nach diesem erst beginnen darf. Beim Outside Pass darf jederzeit ohne Gegnerberührung überholt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass der Läufer etwa eine 1 Runde vor dem eigentlichen Überholvorgang diesen schon vorbereiten muss, indem er zum Vordermann(frau) eine kleine Lücke aufreißen lässt. Mit Hilfe des Windschattens wird eine Geschwindigkeit aufgebaut, die höher ist als die des Vordermannes (frau), um dann ausgangs der Kurve bzw. zu Beginn der Kurve mit schnellerer Geschwindigkeit zu überholen. Dies verlangt Präzision und hervorragendes Timing in der Bestimmung der eigenen Geschwindigkeit und dem Einschätzen der Geschwindigkeit des Gegners.

In der Klasse der DEC-Starterinnen Lena Hochreiter, Hanna Gschwendtner und Maja Finke waren insgesamt 27 Sportlerinnen am Start. Als erste Strecke liefen die Mädchen am ersten Wettkampftag 666m (6 Runden).
Lena Hochreiter und Hanna Gschwendtner liefen souverän durch die ersten Runden der Rennen und konnten sich somit für das „Semi-Final“ (Halbfinale) qualifizieren. Durch die konditionellen Vorteile, die sich die DEC-Sportlerinnen im Sommer und auf der 400m Bahn erarbeitet haben, gelang es auch einige der Gegnerinnen mit einem Outside Pass zu überholen.
Im Halbfinale zögerte Lena Hochreiter etwas beim Überholen und verpasste leider die Chance ins A-Finale einzuziehen und dort mit Hanna Gschwendtner um den Streckensieg mitzulaufen. Im B Finale konnte Lena Hochreiter jedoch mit einem Start-Ziel Sieg überzeugen.
Hanna Gschwendtner konnte die 666m im A Finale für sich entscheiden und ging mit dem ersten Streckensieg in ihrer jungen Short Track Karriere zurück ins Hotel.
Für Maja Finke war dies der erste Short Track Wettkampf überhaupt, so dass sie die ersten Rennen sozusagen als „Schnupperkurs Short Track Rennen“ beginnen sollte und sich mit dem Rennverlauf anfreunden konnte. Eine vordere Platzierung war von ihr deshalb nicht zu erwarten. Maja beendete ihr Debut über 666m und steigender Sicherheit in den Rennen auf dem 25ten Rang.
Am zweiten Tag standen für die Mädchen die 500m Sprintstrecke auf dem Programm.
Die Strategie für Lena Hochreiter und Hanna Gschwendtner war jeweils ein Start-Ziel Lauf. In den ersten beiden Runden funktionierte diese Strategie wunderbar und beide konnten persönliche Bestzeiten aufstellen und ihre Läufe gewinnen. Im Halbfinale landeten beide in ihrem Lauf jeweils auf dem 4ten Platz und trafen sich somit im B-Finale. Lena Hochreiter wurde auf 500m 6., Hanna Gschwendtner 8.
Maja Finke steigerte sich von Rennen zu Rennen und kämpfte sich im Quater-Final auf einen 2ten Platz und somit einen 22ten Platz auf den 500m.

Ebenfalls neu im Short Track Geschäft war Joel Dufter, der sich in seinem ersten Wettkampf hervorragend durchkämpfte. Durch seine Eishockeyerfahrung ist es ihm möglich in den Rennen den richtigen Überblick zu behalten und im richtigen Moment den richtigen „Pass“ zu machen. Im Semi-Final über 1000m (9 1/2 Runden) war er richtig gut unterwegs, allerdings wurde er am Kurvenausgang noch etwas nach außen getragen. Seine Gegner nahmen diese verlockende Lücke am Kurvenausgang als Einladung zum Überholen an und gingen mit einem Inside Pass noch an ihm vorbei. Damit blieb für ihn der Platz im B Finale, was für seinen ersten Short Track WK ein beachtliches Ergebnis darstellt. Er konnte sich somit auf den 1000m auf einem guten 8.Platz wieder finden.
Am zweiten Tag stand für Joel Dufter ebenfalls die 500m Sprintstrecke auf dem Programm. Er hatte gleich bei seinem ersten Lauf über 500m (Quater Final) Pech und stürzte, konnte jedoch sein Semi Finale in persönlicher Bestzeit gewinnen. Im letzten 500m Lauf des zweiten Tages wurde er wegen „Cross Tracking“ (von ursprünglicher Lauflinie abweichen und dem Gegner somit den Weg abschneiden) disqualifiziert. Somit ergab sich auf 500m ein 12 Rang für ihn.

Das Super Finale über 777m (7 Runden bei den Mädchen und 1000m bei den Junioren bestreiten jene Sportler, die über eine Strecke im A oder B Finale gelaufen sind.
Somit ist Lena Hochreiter (B Finale 666m und B Finale 500m) im B Superfinale über 777m. Hanna Gschwendtner im A Superfinale (A Finale 666m). Joel Dufter im B Superfinale (B Finale 1000m).

Insgesamt ergaben sich im Endklassement folgende Platzierungen:
Hanna Gschwendtner 3. Platz
Lena Hochreiter 7. Platz
Maja Finke 23. Platz
Joel Dufter 9. Platz

Heike Hartmann - Lob vom Trainer

Heike Hartmann - Lob vom Trainer

Gabi - Training hat sich gelohnt

Gabi - Training hat sich gelohnt

Weltcup – Auftakt: Licht und Schatten für die Inzeller Starter

Bundestrainer Markus Eicher zuversichtlich zufrieden.

Mit Licht und Schatten sind die Kufenflitzer des DEC Inzell in die vorolympische Weltcupsaison gestartet. So zog Damenbundestrainer Markus Eicher (DEC Inzell) auch gemischtes Resümee: „Ich bin zuversichtlich zufrieden“, so Eicher „Zuversichtlich, dass Anni und Jan Friesinger ihre Leistung noch deutlich steigern werden. Zufrieden mit den anderen Inzellern, die teilweise die Erwartungen übertroffen haben.“.
Im Mittelpunkt des Interessens natürlich Anni Friesinger-Postma. Am ersten Tag war sie auf den für sie enttäuschenden 15 Platz über 1.000 Meter gelaufen. Über 1500 Meter bei den Frauen warteten Fans wie Fachleute gespannt auf sie. Hatte sich die Knie-Schwellung in der Nacht nach dem Fehlstart über 1000 Meter zurückgebildet? Und was machte der linke Knöchel? Das lädierte Gelenk fest getapt, wurde die willensstarke Oberbayerin Siebte. Coach Gianni Romme bewertete dieses Resultat als beruhigend. „Sie lief jedenfalls wieder. Doch nun müssen wir von Tag zu Tag weitersehen.“ Damenbundestrainer Markus Eicher befürchtet für sie „einen schweren Herbst“: „Ich hoffe, sie bleibt ruhig und trainiert vernünftig weiter, um an die alte Leistungsfähigkeit heran zukommen.“
DESG-Teamleader Helge Jasch weiß, wie häufig sich Anni Friesinger „aus ähnlich schwierigen Situationen zurückkämpfte. Auf sie ist Verlass.“
Ihr Bruder Jan ist bei den 1000 Meter der Herren in der B Gruppe und über 1500 Meter in der A-Gruppe gestartet. Er konnte die beachtliche Leistung der Deutschen Meisterschaft eine Woche vorher nicht wiederholen. Eicher: „Er war sehr verkrampft und wollte zu viel, der Schuss ging leider nach hinten los“. Jan, so ist sich Eicher sicher, wird seine Chancen auf die Olympiaqualifikation bei den nächsten Rennen nutzen.
Moritz Geisreiter ist bei den 5000 Meter in der A Gruppe der 24 besten gestartet, er konnte sich gegenüber der Vorwoche bei der Deutschen Meisterschaft um drei Sekunden steigern auf 6,37,70min- Allerdings sprang nur der 20. Platz dabei heraus. Moritz Geisreiter muss daher in der nächsten Woche in Heerenveen (Holland) n der B Gruppe starten. Eicher: „Die Olympianominierung ist für Moritz leider in weite Ferne gerückt.“
Sehr stark gelaufen ist Heike Hartmann. Über die 500 Meter musste sie bei zwei Läufen, die es in Berlin gab, jeweils in der B Gruppe an den Start. Bei beiden Wettkämpfen wurde sie Zweite, einmal in 39,14 Sekunden und am 2, Tag in 39,35 Sekunden. Über 1000 Meter wurde sie in der B Gruppe Sechste in 1,18,13min, um fast eine Sekunden besser als noch bei der Deutschen Meisterschaft. Heike hat über die 500 Meter den Aufstieg in die A Gruppe geschafft, über 1000 Meter wird sie weiterhin in der B Gruppe in Holland laufen müssen,
Eicher zum weiteren Saisonverlauf: „Für Heike sieht es jetzt sehr günstig aus. Für eine Nominierung, in der A Gruppe starten nächste Woche 20 Sportler. Sie sollte den 16, Platz, der für eine Teilnominierung reicht, schaffen.“
Angenehm überrascht wurde Markus Eicher von Gabi Hirschbichler. Sie hat einen für sie hervorragenden Lauf über die 1000m in der B Gruppe hingelegt, in 1,18,33min wurde sie zwar nur 9, in der B Gruppe. Sie war aber nur 6/10 Sekunden vom Podium und damit vom Aufstieg in die A Gruppe, entfernt. Markus Eicher zufrieden: „Gabi hat auf alle Fälle eine positive Entwicklung gezeigt, die hoffentlich noch nicht am Ende ist“.

Bravo Jan!

Bravo Jan!

Zwei Titel für Jan Friesinger - Glückwünsche an den jungen Vater!

Berlin war eine Reise wert.

Markus Eicher mit DEC - Sportlern zusfrieden!

Mit zwei deutschen Meistertiteln im Gepäck sind für den DEC Inzell und seinem Trainer Markus Eicher die Titelkämpfe in Berlin im Eisschnelllaufen zu Ende gegangen. Ausgerechnet Jan Friesinger sicherte sich nach einer langen sportlichen Durststrecke den Titel über die 1000 und 1500 Meter. Der in Oslo trainierende jüngere Bruder von Anni Friesinger-Postma wurde zudem noch zweiter über die 500 Meter. Damit sicherte sich Jan Friesinger zunächst einmal das Ticket für den Weltcup der bereits am kommenden Wochenende wieder in Berlin über die Bühne gehen wird. „Das ist sehr erfreulich“, freute sich Bundestrainer Markus Eicher über den Erfolg seines ehemaligen Schützlings. Ebenfalls im Weltcup dabei ist Heike Hartmann, sie wurde in guten 39,19 und 39,30 Sekunden insgesamt zweite hinter der überragenden Jenny Wolf. „Das waren gute Zeiten und ein starker Auftritt“, so Eicher der dazu noch den vierten Platz von Hartmann über 1000 Meter registrieren konnte. „Über 1000 Meter kann sie das sicher noch besser“, meinte ihr Trainer. Auch für Gabi Hirschbichler reichte es für die Weltcup-Nominierung, mit dem fünften Platz rutschte sie gerade noch ins Weltcupteam. Am zweiten Tag schonte Eicher Hirschbichler wegen einer Adduktoren-Zerrung. Nur zwei Zehntel am Podest schrammte Moritz Geisreiter über die 5000 Meter am Podest vorbei und wurde vierter. Damit holte sich Geisreiter das begehrte Ticket für den Weltcup und das obwohl er im Sommer nach einer Schnittverletzung beim Shorttrack sechs Wochen pausieren musste. Gesetzt für den Weltcup ist Anni Friesinger-Postma, sie musste wegen ihrer Knieverletzung bei den Deutschen Meisterschaften pausieren und wird kommendes Wochenende beim Weltcup in Berlin ins Wettkampfgeschehen eingreifen.
Am Start waren auch unsere Nachwuchsläufer Roxanne Dufter, Hubert Hirschbichler und Georg Lisowski, die zeigten, dass die nächste Generation in den Startlöchern steht!

Von Berlin nach Berlin…

Nominiert für den Weltcup-Auftakt in Berlin (6. bis 8. November)
500 m: Wolf, Angermüller (1. Lauf), Plate (2. Lauf), Hartmann, Zoellner, Hesse – N. Ihle, Schwarz, Wirth, J. Friesinger (1. Lauf), Hahn (1.), Steiner (2.), D. Ihle (2.).
1000 m: A. Friesinger-Postma, Angermüller, Zoellner, Hartmann, Hirschbichler – J. Friesinger, Ihle, Schwarz, Steiner, Rauschenbach.
1500 m: Friesinger-Postma, Anschütz-Thoms, Angermüller, Mattscherodt, Pechstein (Ost) – Friesinger, Dallmann, Lehmann, Schneider, Rauschenbach.
3000 m: Anschütz-Thoms, St. Beckert, Mattscherodt, Ost, Pechstein (Lipp).
5000 m: Weber, P. Beckert, Lehmann, Geisreiter, Schneider.

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Heike Hartmann - läuft's diesen Winter?

Heike Hartmann - läuft's diesen Winter?

Deutsche Meisterschaften: 8 Inzeller Sportler

... dann waren's nur noch 7 - Anni muss leider auf Start verzichten!

Markus Eicher zuversichtlich

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Mit acht Sportlern wären die Eisschnellläufer des DEC Inzell bei den deutschen Meisterschaften in Berlin vertreten. Leider musste Anni Friesinger, die über 1000 und 1500 Meter starten wollte absagen. Ihr operiertes Knie macht ihr zu schaffen. Allerdings wäre die Inzellerin gehandicapt in die Meisterschaften gegangen, da sie sich in der Vorbereitung beim Joggen einen Innenbandriss im linken Knöchel zugezogen hatte. „Ich denke, sie wird am Anfang der Saison jetzt noch nicht in Topform sein, wichtig ist in diesem Winter, dass sie bei den Olympischen Spielen in Vancouver im Februar fit ist“, sagt ihr ehemaliger Trainer Markus Eicher. Immerhin lief Friesinger-Postma, wie sie nach ihrer Heirat im Sommer heißt, über die 1000 Meter zuletzt 1:18,22 Minuten. Ziemlich nahe an diese Zeit kam ihre Vereinskollegin Heike Hartmann mit 1:18,94 Minuten. Hartmann wird in Berlin die 500 und 1000 Meter und möglicherweise die 1500 in Angriff nehmen. Ein volles Programm hat auch Roxanne Dufter mit drei Strecken (500/1000/1500) vor sich, dazu wird Gabi Hirschbichler die beiden Sprint-Distanzen bestreiten. Bei den Herren sind in Berlin Jan Friesinger (500/1000/1500), Moritz Geisreiter (1500/5000), Hubert Hirschbichler (500/1000/1500) und Georg Lisowski (1500/5000) am Start. Dabei ist Markus Eicher zuversichtlich, dass sich Heike Hartmann problemlos für den Weltcup qualifizieren kann, gleiches gilt auch für Gabi Hirschbichler. Probleme erwartet Eicher bei Moritz Geisreiter, der >Überflieger< aus dem vergangenen Jahr hatte sich im Sommer bei der Vorbereitung beim Shorttrack eine Schnittverletzung zugezogen und wurde von Eicher sechs Wochen aus dem Trainingsbetrieb genommen. „Ich hoffe, er hat einen guten Tag hier in Berlin und kann seine Leistungen aus dem Vorjahr wiederholen“, so der Wunsch seines Trainers. Für Hubert Hirschbichler, Roxanne Dufter und Georg Lisowski stehen die Meisterschaften und dem Motto: >Sich mit den Erwachsenen messen und sehen wo sie stehen<, sagt Eicher. Über Jan Friesinger weiß der Coach, dass er zuletzt in seiner Wahlheimat Norwegen gute Zeiten gelaufen ist und deshalb auch berechtigte Chancen auf einen Platz im Weltcup hat. „Auf alle Fälle ist für die Inzeller Sportler die Vorbereitung, außer für Moritz Geisreiter sehr gut gelaufen“, freut sich Markus Eicher. Die deutschen Meisterschaften seien ein sehr wichtiger Wettkampf, hier würden die freien Plätze für den Weltcup vergeben und wer hier nicht nominiert würde, könne die Saison schon fast abhaken. Zum derzeit in Inzell laufenden Hallenbau und den Einschränkungen beim Training sagt Eicher, dass vor allem die Probleme im Nachwuchsbereich liegen würden. „Besonders die Schule und Sport verbinden müssen, haben Nachteile. Die beiden Jahre des Baus werden nicht einfach sein“, prophezeit Eicher. Für einen Teil seiner Inzeller Sportler steht in dieser Saison auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Februar 2010 im Focus. „Natürlich ist Anni Friesinger eine Bank für Vancouver, Heike Hartmann und Jan Friesinger können es vermutlich schaffen. Chancen sehe ich möglicherweise auch für Gabi Hirschbichler und Moritz Geisreiter“, so der Trainer abschließend.

Anni Friesinger - ihre Saison?

Anni Friesinger - ihre Saison?

Sprossenleiter nach Vancouver

Anni Friesingers olympischer Streckenplan

Anni Friesinger spricht von „Sprossen“, die sie in den nächsten Monaten auf einer virtuellen Leiter erklimmen will. Es könnte zu einer wahren „Himmelsleiter“ werden, die die 16-fache Weltmeisterin auf den Olymp führen könnte. Die Goldmedaille über 1000 Meter fehlt in der – beeindruckenden – Bilanz der 32-jährigen Oberbayerin. Und bis zum ersten Startschuss im Oval von Richmond, wo sich Friesinger im letzten März WM-Gold über 1500 m sicherte, will sie sich peu à peu „hoch hangeln“. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Höhen und Tiefen dienen die „Deutschen“ am Wochenende in Berlin und der anschließende Weltcup im Sportforum als Kick-off. Anni weiß, dass in Hohenschönhausen kein Stakkato der Top-Zeiten möglich ist. „Ich bin noch etwas müde vom Training und will mich nun von Wettkampf zu Wettkampf verbessern.“

Viel ist geschehen, beim vorolympischen Anlauf. Anni heißt heute Friesinger-Postma, doch sie sieht ihren Partner relativ selten. „Wir wohnen nicht zusammen, aber wenn Ids bei Weltcups dabei sein kann (übernächstes Wochenende in Heerenveen) bin ich natürlich ein, zwei Zehntel schneller… Es ist schön und es motiviert, wenn er mich anfeuert.“ Beim Inline-Camp in Friesland kippte sie um, ging fünf Tagen an Krücken. Kein so großes Malheur wie die komplizierte Knie-Operation vor Jahresfrist, aber erneut ein Handicap. Nun ist der Fuß getapt, mussten die Schuhe angepasst werden. Aufgrund der hohen Belastung reduzierte Coach Gianni Romme das Eis-Training, d.h. weniger Start-Übungen, dafür ausgiebige Fahrten auf dem Rennrad.

„Wenn ich von der perfekten Vorbereitung der Kanadierinnen höre, profitierte das Team Canada von einem ungleich störungsfreieren Anlauf“, vergleicht die Olympiasiegerin von Turin (Team Pursuit) und Salt Lake City (1500 m). Zumal auch ein grippaler Infekt anschließend das Pensum unterbrach. Die populäre Eisschnellläuferin („wir mussten die vielen Anfragen relativieren“) gönnte sich nur wenige Abwechslungen, um den Kopf frei zu bekommen, andere Reize zu setzen. Aber die haben es, typisch Anni, in sich. 33 Flugstunden liegen hinter ihr, jetzt fehlt nur der letzte Schritt zum Privatpilotenschein. Zur Schulung gehörten nicht zuletzt theoretische Stunden, zum Beispiel in Navigation und Recht. Nun bleibt keine Zeit mehr für den Abschluss, aber später sieht Anni das auch als „Chance für das Berufsleben“.

Als erste Partnerin stellte sich Anni Friesinger hinter der Bewerbung „München 2018“, deren Logo-Präsentation in diesem Monat den nächsten Schritt Richtung Winterspiele unter weißblauem Himmel bedeutete. Auch das OK bringt sich auf seinen Stufen in Position… Während die Skaterin ein zusätzliches Intermezzo auf ihrer Kletter-Tour vorsieht. Die Sprint-WM Mitte Januar in Japan sollen die 1000 Meter weiter in den

Fokus rücken. „Ich habe kein Problem mit Zeitverschiebungen, in Obihiro (Anm.: auf der Insel Hokkaido) wurde die dortige Freiluftbahn überdacht, dort rückt der Ernstfall wieder ein Stückchen näher.“ Zudem kann Inzell aufgrund des Umbaus kein Eis zur Verfügung stellen. Pazifik-Expedition Nr. 1, im Jahr 2010, „nur“ durch 6700 Ozean-Kilometer von Richmond entfernt. Wie ein Katzensprung für „Anni Air“…

Short Track – erfolgreiche Inzellerinnen

Johanna Gschwendtner und Lena Hochreiter Top

Hanna und Lena - Erfolge im short track

Hanna und Lena - Erfolge im short track

Wird Inzell jetzt auch zum Dorado für Short-Track? Wenn es nach Marion Wohlrab, Olympiastützpunkttrainerin und Team Leader Assistentin Junioren Eisschnelllauf geht, wird Short Track in Inzell auf jeden Fall fester Bestandteil im Wettkampfsport.
Mit den talentierten Eisschnellläuferinnen Johanna Gschwendtner und Lena Hochreiter hat sie 2 heiße Eisen im Feuer. In Rostock bei der 1. Junior Challenge waren die beiden erst in Ihrem zweiten Short Track Wettkampf (nach der Bayerischen im letzten Jahr) gleich auf dem 6.(Johanna Gschwendtner) und 7.(Lena Hochreiter) Platz gelandet. In ihrer Altersklasse waren insgesamt 22 Teilnehmerinnen am Start. Auf 500m sind sie im B-Finale 1. und 3. geworden. Dies entspricht dann Rang 5 und 7 in der Streckenwertung von 500m. Auf 333m sind sie im B Finale 2. und 4. geworden. Dies entspricht Rang 6 und 8 in der Streckenwertung von 333m. Beide meinten übereinstimmend: „Uns hat’s super Spaß gemacht. Ein flotter Sport mit viel Tempo“. Johanna Gschwendtner schaffte es sogar einmal innen zu überholen und hat damit alle Trainer positiv überrascht. „Eine reife Leistung für einen Neuling“ war die übereinstimmende Aussage auch der Trainer etablierter Konkurrentinnen.
In der 2000m Staffel (immer 4 Läufer) sind sie mit den beiden Grafingerinnen Luise Mezger und Paula Schotte als “Bayern Power” in Ihrem Lauf Zweiter geworden und dabei sogar ein Knabenteam geschlagen.
Marion Wohlrab bedauerte, dass sie in Rostock nicht selbst mit dabei war, denn „ich habe von verschiedenen Trainern, die in Rostock waren, nur positives über unsere 2 Short Trackerinnen gehört. Beide haben sich super verkauft und jetzt kennt auch in der Short Track Welt jeder Ihre Namen.“
Bei der nächsten Junior Challenge in Dresden (07./08.11.2009) will sie ihre Schützlinge auf jeden Fall live erleben und dabei sein. In Dresden will sie vom DEC Inzell evtl. auch weitere Nachwuchsflitzer starten lassen.

Marion Wohlrab - Einklang von Short Track und Eisschnelllaufen

Marion Wohlrab - Einklang von Short Track und Eisschnelllaufen

Marion Wohlrab - Interview zu Short Track

Short Track und Eisschnelllaufen sind eine Ergänzung

Da Short Track in Inzell und unserer Region etwas Neues ist, bisher dominierte ausschließlich Eisschnelllaufen, haben wir mit Marion Wohlrab ein Interview geführt. Zuvor wollen wir Short-Track kurz vorstellen.

Shorttrack ist eine olympische Sportart und Disziplin des Eislaufs, ausgetragen auf einer 111,12 Meter langen ovalen Bahn (in der Regel auf einem Eishockeyfeld), bei der über mehrere Runden im K.-o.-System der Sieger ermittelt wird. Die Bezeich-nung Shorttrack (Kurzbahn) bezieht sich auf die Bahnlänge, die im klassi-schen Eisschnelllauf 400 Meter beträgt. Ausschlaggebend ist – im Unterschied zum verwandten Eisschnelllauf – nicht die erzielte Zeit, sondern ausschließlich die Plat-zierung. Pro Lauf starten vier bis acht Läufer (auf kürzeren Strecken weniger, auf längeren mehr), von denen zwei bis drei die nächste Runde erreichen. Massenstart und Laufen im Feld (sog. Packstyle) stellen besondere Anforderungen an das takti-sche Verhalten der Läufer, die engen Kurvenradien erzwingen eine gegenüber dem klassischen Eisschnelllauf wesentlich andere Lauftechnik und Ausrüstung. Es gibt Entscheidungen im Mehrkampf, im Staffellauf und auf den Einzelstrecken.

• Der Mehrkampf (Overall) besteht aus Rennen über 1500 Meter (13 1/2 Run-den), 500 Meter (4 1/2 Runden), 1000 Meter (9 Runden) sowie 3000 Meter (27 Runden), die in dieser Reihenfolge (meist an zwei bis drei Tagen) ausgetra-gen werden. Die ersten drei Strecken werden mit allen Teilnehmern vom Vor-lauf bis zum Endlauf ausgetragen, über 3000 Meter gibt es nur ein Rennen mit den sechs bis acht Bestplatzierten nach drei Strecken. Mehrkampfmeister werden bei WM, EM und nationalen Meisterschaften ermittelt.
• Im Staffellauf bestreiten aus je vier Läufern bestehende Mannschaften Rennen über 3000 Meter (Frauen) bzw. 5000 Meter (Männer). Es wird laufend gewechselt, die jeweils nicht im Einsatz befindlichen Läufer halten sich innerhalb der 111,12-Meter-Runde auf. Staffelmeister werden bei Olympischen Winterspielen, WM, EM und nationalen Meisterschaften ermittelt.
• Die üblicherweise ausgetragenen Einzelentscheidungen sind 500 Meter, 1000 Meter und 1500 Meter. Die Austragung kann sowohl separat als auch im Rahmen eines Mehrkampfes erfolgen. Einzelsieger werden bei Olympischen Winterspielen, WM und einigen nationalen Meisterschaften ermittelt.

Hinweis: Bei Nachwuchswettkämpfen, sowie nicht von der ISU registrierten Wettbe-werben sind auch andere Streckenlängen üblich.
Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften sowie der Shorttrack-Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über 500, 1000, 1500 und 3000 Meter sowie im Staffellauf. Shorttrack gehört seit 1988 (Demo, offiziell 1992) zum Programm der Olympischen Winterspiele.

Interview mit Marion Wohlrab:

Frage: Mit Johanna Gschwendtner und Lena Hochreiter sind 2 Inzeller Nachwuchsläuferinnen sehr erfolgreich im Short Track; ist damit ihr Abschied aus dem Eisschnell-laufen eingeleitet?

Nein, auf keinen Fall. In der neuen Rahmentrainingskonzeption der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft wird empfohlen die Nachwuchsläufer in beiden Disziplinen auszubilden, da die Sportler ein breiteres koordinatives Anforderungsprofil entwickeln müssen. In Europa scheint der Glaube verbreitet zu sein, dass es ein ENTWEDER oder ODER ist.
Blickt man auf dem internationalen Parket umher, so sieht man, dass schon in den 80’er Jahren beide Disziplinen sehr erfolgreich miteinander verbunden wurden und sich super ergänzen. So war beispielsweise Bonnie Blair 1986 Weltmeisterin im Short Track und 1988 Olympiasiegerin 500m auf der Eisschnelllaufbahn. Auch Shani Davis und der 1000m Weltmeister vom letzten Jahr Trevor Marsicano, sind mit beiden Disziplinen aufgewachsen und nutzen Short Track immer noch als Trainingsmittel für die 400m Bahn. Auch die Kanadier z.B. Wotherspoon, Susan Auch und andere sind mit Short Track und Long Track (400m) aufgewachsen.

Frage: In der Vergangenheit war der DEC Inzell ausschließlich auf Eisschnelllaufen fixiert. Short Track wurde weder trainiert noch gelaufen. Wie wird sich der DEC Inzell und der Eisschnelllauf überhaupt ausrichten; wird sich Short Track neben Eisschnelllaufen in den klassischen Eisschnelllauf-Vereinen zusätzlich etablieren?

Das Problem der meisten Vereine ist die Beschaffung von Matten zur Sicherung der Bahn. Diese sind mit 10000 bis 15000 Euro einfach nicht in jedem Budget drin. Wir haben Matten und seit letztem Jahr durch den Bayerischen Eisschnelllauf-Verband auch wettkampftaugliche Matten. Wir sollten die Chance nutzen, beides zu trainieren. Da es in der kommenden Rahmentrainingskonzeption auch so festgeschrieben wird, will ich mit dem DEC auch eine der ersten sein, die dies so praktizieren und damit erfolgreich sind. Wir werden also im Nachwuchs bis ca. Altersklasse 15 Jahre auf alle Fälle beides trainieren und dann ergibt sich meist sowieso, wo der Sportler sich mehr verbessert, oder was Ihr/Ihm mehr Spaß macht. Ab einem gewissen Alter (ca. Altersklasse 16-18) ist eine Konzentration auf eine Disziplin erforderlich und die andere wird nur noch als reines Trainingsmittel verwendet.

Frage: Welchen Vorteil bringt die Parallelität von Eisschnelllaufen und Short-Track für die Nachwuchsleute?

Die Vorteile sehe ich als Trainer in folgenden Bereichen:
Kurven: die Kurventechnik ist ein ausschlaggebender Punkt beim Short Track, da fast nur Kurven und nur ganz kurze Geraden gelaufen werden.
Die Schräglage, die nötig ist für eine Kurve, ergibt sich aus Geschwindigkeit und Kurvenradius. Da Kinder langsamer sind, macht es also Sinn auch kleinere Kurven zu laufen, damit Schräglage entwickelt wird und somit eine gute Kurventechnik geübt werden kann. Wenn man eine Stunde auf dem Eis ist, läuft ein Kind vielleicht 15 Kurven auf der 400m Bahn ohne die richtige Schräglage. Im Short Track Feld eher 50. Somit ist klar, dass man einfach mehr Übung bekommt.
Übersicht: Für den Trainer ist es wesentlich einfacher, alle Kinder im Blick zu haben und zu behalten. Somit ist eine bessere Betreuung im technischen Bereich gegeben. Kommunikation ist einfacher, da es sich 30m weit leichter schreit, als 150m. Man sieht die Kinder öfter und kann öfter loben oder verbessern.
Spaß: Im Short Track sind Staffeln leichter möglich, als auf der 400m Bahn. Und bei Kindern kommen Staffeln immer gut an!

Frage: Was ist der grundlegende Unterschied (Anforderungen) zwischen Eisschnelllauf und Short Track? Was braucht die eine Disziplin, was für die andere nicht erforderlich ist?

Im Short Track ist es nötig auch zu wissen, was Deine Gegner machen. Welchen Laufweg sie nehmen und wo sie Dich evtl. überholen möchten. Es ist viel mehr Strategie und Taktik dabei. Die Zeit ist bei Rennen nicht so entscheidend, vielmehr die Platzierung. Wer sich noch an 2002 erinnert, hat vielleicht den Australier noch im Kopf, der schon weit abgeschlagen war, aber da sich seinen Gegner vorne alle gegenseitig abgeschossen haben, ist er als erster australischer Winter- Olympiasieger durchs Ziel gelaufen.
Im Eisschnelllauf wird versucht die Kräfte optimal über die Länge der Strecke einzu-teilen. Zeit ist entscheidend.

Frage: Was dürfen wir in diesem Winter von den DEC Nachwuchsflitzern im Short-Track erwarten?

Naja, das ist schwer zu sagen. Johanna Gschwendtner und Lena Hochreiter sind erst Ihr zweites Rennen gelaufen. Sie haben sich super geschlagen und 2/3 des Feldes hinter sich gelassen. Wichtig ist jedoch für die beiden, dass sie Erfahrung sammeln und das geht nur durch Rennen. Es ist im Short Track schwierig im Training Situationen zu stellen, wie Sie im Rennen vorkommen.
Joel Dufter wird evtl. auch das ein oder andere Rennen mitlaufen. Als Eishockeyspieler ist er ja die Größe des Eishockeyfeldes gewohnt.

(Interview und Bild Wilfried Hess)

Hoffnungsfroh in die neue Saison - trotz Handicaps

Marion Wohlrab und Dany Leger glauben an ihre Sportler

Marion und Dany - freuen sich auf die Erfolge in der neuen Saison

Marion und Dany - freuen sich auf die Erfolge in der neuen Saison

Für die Nachwuchs-Eisschnellläufer des DEC Inzell steht in diesem Jahr eine besonders schwere Saison bevor. Bedingt durch den Bau der neuen Eishalle steht die Bahn den Eisschnellläufern im Oktober und November nicht zur Verfügung. Für den frischgebackenen Diplomtrainer Danny Leger und auch für Trainerin Marion Wohlrab heißt das in dieser Saison viel improvisieren. „Wir werden Eiszeiten in München, Erfurt und Berlin anmieten. Im Idealfeld können wir während der Woche auf das Eishockeyfeld“, so Leger. Dort können er und seine Gruppe zumindest Shorttrack-Einheiten absolvieren. Weiterhin plant Leger auch Trainingslager in den Ferienzeiten die Erfurt oder München über die Bühne gehen sollen. „Unser Ziel ist es, trotz der schwierigen Bedingungen entsprechende Leistungen im Wettkampf zu erzielen. Die Sportler sind auf alle Fälle sehr motiviert“, sagt der ehrgeizige Coach. In diesem Jahr hat Leger in seiner Trainingsgruppe neben Roxanne Dufter und Hubert Hirschbichler noch Simon Manteufel, Georg Lisowski und Michaela Bendrat sowie Maximillian Mayer. Dabei hat Leger mit seinen Sportlern hohe Ziele, Roxanne Dufter soll sich für alle Juniorenweltcups qualifizieren, eine Medaille bei den deutschen Meisterschaften holen und sich für die Junioren WM sowie für den Junioren WM-Kader im kommenden Jahr qualifizieren. Ähnlich sind die Ziele bei Hubert Hirschbichler vorgegeben. Bei den Junioren-Weltcups soll der talentierte Sportler erste Medaillen gewinnen und bei der Junioren-Weltmeisterschaft Top-Platzierungen erreichen. Für die deutsche Meisterschaft gilt nach Vorgaben des Trainers Platz eins. Nicht ganz so hoch hängt die Messlatte für die übrigen Sportler der Gruppe. Georg Lisowski (C-Kader) sollte sich bei der deutschen Meisterschaft unter die ersten sechs laufen. Simon Manteufel hat als Ziel die Qualifikation sowohl die Qualifikation für die Deutsche Einzelstrecken- als auch für Deutsche Mehrkampf-Meisterschaften zu schaffen, gleiches gilt für Michaela Bendrat. Auch Marion Wohlrab muss mit ihrer Gruppe zunächst auf auswärtige Eisbahnen ausweichen. Neben München, Erfurt und Berlin hat sie vor auch nach Innsbruck und ins italienische Klobenstein auszuweichen. In ihrer Trainingsgruppe tummeln sich die jüngeren Athleten wie Joel Dufter, Mona Geisreiter und deren Bruder Moritz sowie Johanna Gschwendner, Lena Hochreiter, Nina Petkovic, Vanessa Suneritsch, Florian Becker und Maja Finke. „Wir haben im Sommer wirklich super trainiert“, freut sich Wohlrab über den Ehrgeiz ihrer Schützlinge.In diesem Jahr hat Wohlrab mit ihren jungen Sportlern auch eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Bundestrainer der Gewichtheber Martin Zawija begonnen. „Wir machen Techniktraining an der Langhantel um die Technik richtig zu erlernen. So vermeiden wir Verletzungen im Krafttraining. Dazu haben wir mit Rennradfahren begonnen um die Ausdauer neben dem Lauftraining variabler zu gestalten“, erzählt Marion Wohlrab. Besonders stolz ist die Trainerin, dass mit Johanna Gschwendner und Lena Hochreiter erstmals zwei Inzeller im Shorttrack-D/C Kader der DESG sind. „Wir werden jetzt versuchen, die beiden Nachwuchsläuferinnen in beiden Disziplinen auszubilden, da eine breitere eislauftechnische Ausbildung später nur von Vorteil ist“, ist Wohlrab sicher. Man müsse nur die Lebensläufe einiger Medaillengewinner ansehen, dann würde man begreifen, wie wichtig Shorttrack sei, so die Trainerin. Und weißt auf Eisschnellläuer wie Bonny Blair, Shani Davis, Eric Flaim oder Trevor Marsicano hin, diese hatten mit Shorttrack begonnen und dann in jungen Jahren beide Disziplinen trainiert. Zum Schluss gibt Marion Wohlrab für ihre jungen Sportler als Saisonziel die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften aus. „Natürlich werde ich den Bau der Halle in Inzell beobachten und das mit großer Vorfreude. Schließlich ist das eine große Chance für Inzell.“